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Governance für Nachhaltigkeit

Zur Verknüpfung mit der Gesamtstrategie hat das Rektorat eine Governance für Nachhaltigkeit geschaffen, die die Funktion eines Prorektors für Nachhaltigkeit, den Nachhaltigkeitsrat, der sich aus Studierenden, Wissenschaftler*innen und Beschäftigten in Technik und Verwaltung zusammensetzt, und ein zentrales Nachhaltigkeitsbüro beinhaltet. Diese Institutionen begleiten und koordinieren zahlreiche Initiativen und haben die Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt.

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Governance für Nachhaltigkeit an der UzK

In enger Abstimmung mit den Wissenschaftler*innen und Studierenden, mit Rektorat, Fakultäten, Einrichtungen und Verwaltungsstellen soll eine Umsetzungsplanung folgen, die Transformationspfade darlegt, wie die o.g. Ziele erreicht werden. Grundlage für diese Umsetzungsplanung sind die erwähnten spezifischen Maßnahmen in Forschung, Lehre und Studium, Engagement und Transfer sowie in Organisation und Betrieb unter Anwendung der übergreifenden Maßnahmen. Diese Planung wird dynamisch angelegt, mit Kernprofilindikatoren und Zielgrößen verknüpft, regelmäßig überprüft und durch das Nachhaltigkeitsbüro koordiniert.

Partizipation der Studierenden weiterhin essentiell

Das Nachhaltigkeitsbüro verortet sich im Innovationszentrum und inspiriert damit den Gründergeist und das Start-up-Ökosystem der Universität. Es erarbeitet innovative Formate, um Akteur*innen aktiv zusammenzubringen, deren Kompetenzen zu entwickeln, Interesse und Engagement zu fördern; beispielsweise im Rahmen eines neuen übergreifenden Nachhaltigkeitsforums, in dem Forschende, Lehrende und Studierende aller Fakultäten sowie die Beschäftigten in Technik und Verwaltung gemeinsam an Fragen der Nachhaltigkeit arbeiten. So werden alle Universitätsmitglieder für nachhaltiges Handeln sensibilisiert und ermutigt, sich an der Weiterentwicklung und Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie zu beteiligen.

Die Mitwirkung der Studierenden wird auch in Zukunft weiterhin ein wesentlicher Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie sein, ebenso wie der Austausch mit unserem Umfeld. Durch neue Partnerschaften und Mitgliedschaften in Verbünden werden wir der Universitätsgemeinschaft weitere Expertise und Ressourcen für alle Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie zugänglich machen.

Weitere, übergreifende Maßnahmen zur Verknüpfung mit der Gesamtstrategie der UzK

Wir verstärken insbesondere die Kommunikation durch neue Supportstrukturen und erhöhen damit die Transparenz geplanter und laufender Aktivitäten in Web und Social Media, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Events. Zudem prämieren wir Leistungen zur Verankerung von Nachhaltigkeit an der UzK durch einen „Universitätspreis Nachhaltigkeit“, der sehr offen für umgesetzte, strukturell wirksame Vorhaben zu Nachhaltigkeit vergeben wird. Dies kann innovative zentrale oder dezentrale Prozesse, Studien- bzw. Lehr-Lernangebote oder Forschung betreffen.

Zudem verbessern wir unsere Datenbasis zu Nachhaltigkeit im Rahmen eines neuen Nachhaltigkeitsreportings, der Teilnahme an Rankings (u.a. THE-Impact) und veröffentlichen einen Nachhaltigkeitsbericht, um die Wirkung der hier definierten Maßnahmen zu messen (inkl. Quantifizierung der Treibhausgasemissionen und der Energiebilanz). Die Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie unterliegt den bewährten Prinzipien der Hochschulentwicklung und des Qualitätsmanagements an der Universität zu Köln: Harmonisierung mit der Gesamtstrategie, ein schrittweises Vorgehen, das Ausbaustufen, Initial- und Etablierungsphasen untergliedert sowie regelmäßige Evaluation, Ansätze des agilen Managements und Flexibilität in Zeiten dynamischen Wandels.