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Auszeichnungen und Ehrenämter

Professorin Dr. Rita Schmutzler, Direktorin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs an der Uniklinik Köln, ist mit dem Deutschen Krebspreis in der Sparte »Translationale Forschung« ausgezeichnet worden. Der Deutsche Krebspreis, gestiftet von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung, zählt zu den höchsten Auszeichnungen in der deutschen Krebsmedizin.
Professorin Schmutzler arbeitet auf dem Gebiet der risikoadaptierten Prävention bei familiär bedingtem Brust- und Eierstockkrebs. Mit Hilfe einer umfangreichen Biobank im Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln identifizieren Mediziner und Medizinerinnen in begleitenden wissenschaftlichen Projekten neue Risikogene und integrieren diese umgehend in die klinische Versorgung.


Die Arbeitsgruppe um Projektleiter Priv.-Doz. Dr. Marco Herling, Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln, hat erfolgreich Fördermittel von der Europäischen Union (EU / Horizon 2020) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Höhe von insgesamt 730.000 Euro eingeworben. Die Arbeitsgruppe forscht über die grundlegenden molekularen Mechanismen von T-Zell Lymphomen und Leukämien, um so neue zielgerichtete Therapieansätze entwickeln zu können.
Bei den Lymphomen und Leukämien der T-Lymphozyten handelt es sich um eine Gruppe von seltenen, aber zumeist aggressiven Formen von Blutkrebs. Sie sprechen auf die üblichen und meist unselektiven Therapien überwiegend schlecht an und führen oft innerhalb von wenigen Jahren zum Tod.


Dr. Ron Jachimowicz

Dr. Ron Jachimowicz, Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln, ist von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) mit ihrer höchsten Auszeichnung, dem Theodor-Frerichs-Preis, gewürdigt worden. Der Wissenschaftler forscht zur DNA-Reparatur von Zellen. Seine Forschung wird von der DGIM als wegweisend für das molekulare Verständnis der DNA-Reparatur und daraus resultierender Behandlungsansätze in der Krebsforschung erachtet..


Professor Dr. Joachim Saur, Institut für Geophysik und Meteorologie, ist vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit dem ERC Advanced Grant ausgezeichnet worden. Der ERC Advanced Grant gilt als der wichtigste Förderpreis der europäischen Forschungslandschaft. Der Wissenschaftler erhält Fördergelder in Höhe von 2,1 Millionen Euro.
Professor Saur und sein Team beschäftigen sich mit den Planeten und der Physik des Weltraums. Mit innovativen Methoden und Techniken, die aus einer Kombination von Computersimulationen und neuen Teleskopbeobachtungen bestehen, plant das Team um Saur, Ozeane auf Saturnmonden und auch außerhalb unseres Sonnensystems zu suchen. Zudem ermöglicht die Forschungsarbeit erstmals detaillierte Analysen der Ozeane auf den Jupitermonden Europa und Ganymed. Das nun geförderte Projekt EXO-OCEANS soll die Erforschung von extraterrestrischen Ozeanen erheblich voranbringen und damit Grundlagen für die Suche nach der Existenz außerirdischen Lebens schaffen.