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Neue Professor:innen

Dr. Tobias Bauckloh, bisher Universität Kassel, ist zum W1-Professor für Sustainable Finance berufen worden. Die Stiftungsprofessur wurde neu eingerichtet und ist am Centre for Financial Research (CFR) angegliedert, einem An-Institut der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Professor Bauckloh konzentriert sich in seiner aktuellen Forschung vor allem auf die Wirkung von nachhaltigen Investments, dem Einfluss von Nachhaltigkeit auf die finanzielle Performance von Geldanlagen und dem Erfolg von freiwilligen Initiativen und Regulierungen zur Förderung von Nachhaltigkeit im Investitionsprozess.

Schon seit Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere beschäftigte sich Professor Bauckloh mit den Themen Wirtschaft und Nachhaltigkeit. So belegte er im Rahmen seines Studiums des Wirtschaftsingenieurswesens die Schwerpunkte ökologisches Wirtschaften und Umwelttechnik. Tobias Bauckloh absolvierte seine akademische Ausbildung an der Universität Kassel. Hier arbeitete und promovierte er nach seinem Studium im Rahmen einer Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für nachhaltige Finanzwirtschaft. Darüber hinaus ist er assoziiertes Mitglied der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance und Teil der Forschungsinitiative des Vereins für Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage (CRICTANK).


Michael Bechtel, bisher Washington University in St. Louis (USA), ist zum W3-Professor für Politische Ökonomie am Exzellenzcluster ECONtribute berufen worden. Seine Forschungsinteressen umfassen die Bereiche internationale und vergleichende politische Ökonomie, Wirtschafts- und Umweltpolitik sowie politisches Verhalten und Umfragemethoden. Seine interdisziplinäre Forschungsagenda geht sowohl politikwissenschaftlichen als auch wirtschaftswissenschaftlichen Fragen nach und untersucht, wie Länder ökonomischen und ökologischen Risiken begegnen können, die Umverteilungslösungen erfordern. Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit den Treibern von öffentlicher Forderung nach Klimaschutz und den Auswirkungen von wirtschaftlichen Krisen und Naturkatastrophen auf Wahlen.

Zuvor war Prof. Bechtel Associate Professor (with tenure) für Politikwissenschaft an der Washington University in St. Louis, wo er auch Direktor des Studiengangs Umweltpolitik war. Davor wiederum war er an der Universität St. Gallen und der ETH Zürich tätig. Prof. Bechtel hat an der Universität Konstanz promoviert und der ETH Zürich habilitiert.


Professorin Dr. Lea Ellwardt, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS), ist auf eine unbefristete W2-Professur für Soziologie am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät berufen worden. Die ersten Jahre ihrer Professur werden durch das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Lea Ellwardt hat Soziologie, Sozialpsychologie und Kommunikationswissenschaften in Dresden und Wien studiert. Danach forschte und lehrte sie acht Jahre lang als Doktorandin und Postdoktorandin an der Universität Groningen in den Niederlanden, wo sie im Jahr 2011 ihren Doktortitel erlang. Seit 2014 war sie als Juniorprofessorin am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität zu Köln tätig. In ihrer Forschung untersucht sie gemeinsam mit ihrem Team den Zusammenhang von sozialen Faktoren und Gesundheit im Alter.


Professor Dr. Hamid Kashkar, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene sowie Forschungsgruppenleiter am Exzellenzcluster CECAD, wurde zum W3-Professur für Molekulare Immunologie ernannt. Die neu eingerichtete Professur ist mit der Etablierung eines Instituts für Molekulare Immunologie an der Medizinischen Fakultät verbunden, das Kashkar leiten wird.

Als Immunologe interessiert sich Hamid Kashkar für die Auswirkungen von molekularen Zelltodprogrammen auf das Immunsystem. Um gesundes Gewebe zu schützen, nutzen Zellen verschiedene Zelltodmechanismen, um unerwünschte Zellen zu entsorgen. So konnte Kashkar kürzlich mit seiner Arbeitsgruppe zeigen, dass verschiedene Mechanismen des Zelltods molekular miteinander verknüpft sind, um den Tod einer entarteten oder infizierten Zelle zu garantieren. Die Erkenntnisse des Immunologen Kashkar spielen eine wichtige Rolle beim Verständnis von Immunität gegen Krebs und Infektionen, auch im Hinblick auf zukünftige therapeutische Behandlungsoptionen.

Hamid Kashkar erwarb 1991 den Bachelor of Science in Biologie an der Universität Urmia (Iran). Er wechselte danach an die Universität zu Köln und machte 2000 sein Diplom in Biologie. 2002 promovierte er mit Summa cum Laude in Biologie/Genetik. Er habilitierte 2008 in Molekularer Immunologie und wurde 2015 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Von 2005 bis 2010 war er Arbeitsgruppenleiter am Kölner Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (IMMIH). 2011 erwarb Hamid Kashkar den Career Development Award am ZMMK. Seit 2014 forscht Hamid Kashkar als unabhängiger Arbeitsgruppenleiter am CECAD Exzellenzcluster sowie am IMMIH.


Professor Dr. Roland Schwarz

Dr. rer. nat. Roland Schwarz wurde zum W3-Professur für "Computational Cancer Biology" ernannt. Die Professur wurde am gemeinsamen "Cancer Research Center Cologne Essen – CCCE" des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) am Universitätsklinikum Essen und des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln eingerichtet. Über die Anbindung der Professur an das CCCE und einer engen Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Daten- und Simulationswissenschaften an der Uni Köln (CDS) kann Roland Schwarz seine Forschungsaktivitäten als ausgewiesener Experte für maschinelles Lernen, theoretische Informatik und klinische Onkologie weiter auszubauen.

Als Informatiker stellt sich Schwarz der komplexen Aufgabe, Veränderungen in der Kopienzahl bestimmter Gene in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung zu erfassen und in Algorithmen abzubilden. Gemeinsam mit Teams aus Großbritannien hat er Algorithmen entwickelt, die diese Kopienzahlen höchst präzise rekonstruieren können. Mithilfe dieser Verfahren wiesen Schwarz und seine Kolleg:innen 2020 die kontinuierliche strukturelle Evolution bei verschiedenen Krebstypen nach. Für seine Arbeit zur Krebsgenomevolution wurde er bereits 2016 mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in der Krebsforschung ausgezeichnet. Schwarz wird über die neu geschaffene Professur in Köln die Entwicklung von Algorithmen in der Onkologie in enger Interaktion mit klinischen Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin weiter ausbauen.

Roland Schwarz war von 2009 bis 2012 Postdoc am Cancer Research UK Cambridge Institute und von 2012 bis 2016 Marie-Curie-Stipendiat am EMBL - European Bioinformatics Institute in Hinxton. In dieser Zeit war er auch als Junior und später Senior Research Fellow des Wolfson College der Universität Cambridge tätig, bevor er 2016 als Nachwuchsgruppenleiter an das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin nach Berlin wechselte. Er studierte bis 2003 Computerwissenschaft in Würzburg und schloss 2008 das Studium der Bioinformatik mit dem Dr. rer. nat. an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ab.


Dr. Nils Reiter, bisher Universität Stuttgart, ist nach einer zweijährigen Professurvertretung in Köln in der Philosophischen Fakultät zum W2-Professor für Digital Humanities und Sprachliche Informationsverarbeitung berufen worden. Nach einem Studium der Computerlinguistik und Informatik hat er sich bereits in seiner Promotion an der Universität Heidelberg mit der Anwendung von Sprachtechnologie auf geisteswissenschaftliche Gegenstände beschäftigt, in dem Fall lebenszyklische Übergangsrituale in Nepal. An der Universität Stuttgart hat er sich der quantitativen Analyse dramatischer Texte mithilfe maschineller Lernverfahren gewidmet und neue Wege der interdisziplinären Zusammenarbeit erprobt, etwa mithilfe von sogenannten shared tasks zur Annotation von Erzähltexten.

An der Universität zu Köln ist er bereits im Sonderforschungsbereich 1252 „Prominence in Language“ integriert. Professor Reiter möchte Methoden der Operationalisierung geistes- und sozialwissenschaftlicher Fragen und Konzepte sowohl praktisch untersuchen und umsetzen als auch theoretisch reflektieren. Kernbestandteil dabei sind weiter maschinelle Lernverfahren, insbesondere neuronale Netze und Transformer-basierte Modelle.


Professor Dr. Sebastian Becker-Genschow

Dr. Sebastian Becker-Genschow, bisher TU Kaiserslautern, wurde zum W1-Professor für Digitale Bildung (mit Tenure Track nach W2) im Rahmen der Förderung des Exzellenz Start-Up Centers GATEWAY am Department Didaktiken der Mathematik und der Naturwissenschaften berufen.

Herr Becker-Genschow war mehrere Jahre als Lehrer für Physik und Mathematik tätig, bevor er im Bereich des digital gestützten Physikunterrichts an der TU Kaiserslautern promovierte.
Sein Forschungsschwerpunkt ist die empirische Untersuchung der Digitalisierung von Lehr-Lernprozessen in den Naturwissenschaften. Für die Erforschung von Lernprozessen setzt er die Forschungsmethodik Eyetracking ein, bei der die Blickbewegungen von Lernenden erfasst und analysiert werden, um daraus Rückschlüsse auf die kognitiven Prozesse beim Lernen und Problemlösen zu ziehen. Seine Forschungserkenntnisse sollen im Besonderen dazu genutzt werden, Lehrerinnen und Lehrer auf die Anforderungen der Digitalisierung im Bereich der schulischen Bildung vorzubereiten.


Professor Dr. Erwann Bocquillon

Dr. Erwann Bocquillon bisher Ecole normale supérieure (ENS) in Paris, wurde mit Unterstützung des Exzellenzclusters ML4Q zum W2-Professor für Experimentelle Festkörperphysik am II. Physikalischen Institut ernannt. In seiner Forschung untersucht er, wie die grundlegenden Gesetze der Quantenmechanik den Transport elektrischer Ladungen in Mikro- und Nanobauteilen, die aus außergewöhnlichen Quantenmaterialien bestehen, steuern. Bocquillon und sein Team verwenden für ihre Experimente extrem niedrige Temperaturen und sehr starke Magnetfelder. Ziel der Forschung ist es, das Vorhandensein von Majorana-Fermionen nachzuweisen und Prototypen für innovative elektronische Bauelemente auf der Grundlage dieser besonderen Quantenmaterialien zu entwickeln.

Bocquillon studierte an der Ecole Normale Supérieure in Paris, wo er seinen Doktortitel in Physik erwarb. Vor seiner Berufung an die Universität zu Köln war er Postdoc-Forscher an der Universität Würzburg und seit 2016 als CNRS-Forscher an der Ecole normale supérieure in Paris tätig.


Dr. Silvia Fränkel, bisher wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für „Didaktik des inklusiven Unterrichts“, ist an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zur W1-Professorin für Didaktik der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Sonderpädagogik ernannt worden. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. der inklusive naturwissenschaftliche Unterricht, Lehrer:innenprofessionalisierung im Kontext von Inklusion und digitale Medien im inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht.

Die Wissenschaftlerin hat ein Lehramtsstudium an der Universität Bielefeld mit den Fächern Biologie, Germanistik und integrierte Sonderpädagogik (Förderschwerpunkte Lernen und emotionale und soziale Entwicklung) abgeschlossen. Ihre Promotion absolvierte sie ebenfalls an der Universität Bielefeld im Fachbereich Biologiedidaktik. Von 2015 bis 2019 war sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich „Botanik und Zellbiologie“ tätig. Ihre Promotion schloss sie 2019 mit der Dissertation „Beliefs von Lehrkräften zu inklusiver Begabungsförderung im Biologieunterricht“ ab. Seit 2019 arbeitete sie als Post-Doktorandin an der Universität zu Köln im Arbeitsbereich „Didaktik des inklusiven Unterrichts“ (Humanwissenschaftliche Fakultät), bis sie 2021 der Ruf an die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät erreichte.


Professor Dr. Hendrik Fuchs

Dr. Hendrik Fuchs, I. Physikalisches Institut sowie Forschungszentrum Jülich, ist zum W2-Professor für experimentelle Methoden zum Nachweis atmosphärischer Radikale ernannt worden. Die Professur erfolgt in Zusammenarbeit des Fachbereichs Physik im Bereich Molekülphysik mit dem Forschungszentrum Jülich (Jülicher Modell). Im Forschungszentrum Jülich ist Dr. Fuchs seit 2009 Gruppenleiter am Institut für Energie und Klimaforschung (IEK-8: Troposphäre). Er forscht dort über die chemische Transformation von Luftschadstoffen, die Luftqualität und Klima beeinflussen. Nach seiner Promotion im Jahr 2006 an der Humboldt-Universität Berlin, die bereits in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich erfolgte, war Dr. Fuchs für zwei Jahre an der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) in Boulder, USA, tätig. Im Jahr 2016 erhielt er einen Consolidator Grant des European Research Councils (ERC). Mit dem ERC arbeitet er an der Atmosphärenkammer SAPHIR in Jülich und forscht dort in Simulationsexperimenten über neue Reaktionen in den Abbaumechanismen organischer Stoffe, die durch Pflanzen emittiert werden.


Professor Dr. Amir Moradi

Professor Dr. Amir Moradi, bisher außerplanmäßiger Professur an der Ruhr-Universität Bochum, ist am Institut für Informatik zum W2-Professor für IT-Sicherheit ernannt worden.

Der im Iran geborene Wissenschaftler arbeitet auf dem Gebiet der kryptographischen Hardware und eingebetteter Systeme, insbesondere der physikalischen Sicherheit kryptographischer Implementierungen. Nach seinem Studium und seiner Promotion im Iran in technischer Informatik und Informationssicherheit arbeitete er mehrere Jahre an der Ruhr-Universität Bochum, wo er sich zunächst habilitierte und eine Professur erhielt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Sicherheit von weit verbreiteten Geräten, die sensible und persönliche Daten der Bürger speichern und verarbeiten, z. B. Personalausweise, elektronische Reisepässe, Autoschlüssel und Bankkarten. In diesem Bereich hat er mehr als 140 Artikel in hochrangigen Fachzeitschriften veröffentlicht und wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet. An der Universität zu Köln wird er diese Forschungslinie fortsetzen und seine Forschungsgebiete auf die Sicherheit von eingebetteten Systemen erweitern.


Professor Dr. Dominik Riechers, bisher Cornell University in Ithaca (USA), wurde zum W3-Professor für Experimentelle Astrophysik berufen. Riechers widmet sich in seiner Grundlagenforschung insbesondere der Entstehungsgeschichte des Universums und der Galaxienentwicklung im frühen Universum. Zudem leitet er die deutsche Kollaboration des CCAT-prime Teleskop-Projekts, welches im Jahr 2023 auf 5600 Metern Höhe in der chilenischen Atacama-Wüste in Betrieb genommen werden wird.

Dominik Riechers hat an der Universität Bonn Physik studiert und 2004 seine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Institut für Radioastronomie abgelegt. Im November 2007 hat er an der Universität Heidelberg und am Max-Planck Institut für Astronomie in Heidelberg mit summa cum laude promoviert. Anschließend war er als Hubble Fellow und Senior Research Fellow am California Institute of Technology, Pasadena (USA), tätig. Von Juli 2012 bis August 2021 war er Assistant Professor für Astronomie/Astrophysik an der Cornell University in Ithaca (USA).


Professor Dr. Tim Engartner, bisher Goethe-Universität Frankfurt a.M., wurde zum W3-Professor für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt ökonomische Bildung berufen. Die Professur wird über das Gateway Exzellenz Start-Up Center vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Herr Engartner forscht zur curricularen Ausgestaltung (sozio-)ökonomischer Bildung, widmet sich Digitalisierungsprozessen im Kontext sozialwissenschaftlicher Bildungsanliegen, analysiert Vor- und Einstellungen von Lernenden und geht der Frage nach, inwiefern sich das Konzept von Staatlichkeit unter dem Stichwort „Privatisierungen“ wandelt.

Engartner studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Englisch für das Lehramt der Sekundarstufen I/II in Bonn, Oxford und Köln, bevor er 2005 sein Zweites Staatsexamen ablegte und 2008 an der Universität zu Köln promoviert wurde. Anschließend war er am dortigen Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften tätig. 2009 wechselte er an die Universität Duisburg-Essen, wo er zuletzt eine Juniorprofessur für Ökonomische Bildung innehatte, bevor er auf die Professur für Ökonomie und ihre Didaktik an der PH Schwäbisch Gmünd berufen wurde. Vor seinem Wechsel an die Universität zu Köln verantwortete Engartner die Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. M., wo er unter anderem als Direktor der Akademie für Bildungsforschung und Lehrkräftebildung (ABL) tätig war. Tim Engartner ist u. a. Träger des Deutschen Studienpreises (2006), und des 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre (2014). Im Jahr 2015 war er Visiting Scholar an der Columbia University und 2019 Fulbright Visiting Scholar an der University of California, Berkeley.