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Universität zu Köln nimmt Photovoltaik-Anlage in Betrieb

Der Ausbau nachhaltiger Energiequellen ist Teil der universitären Nachhaltigkeitsstrategie / Die Anlage wird ungefähr 50.000 Kilogramm CO2 pro Jahr einsparen

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Studierenden-Service-Centers

Prorektor für Nachhaltigkeit, Professor Kirk W. Junker, und Kanzler Karsten Gerlof

Die Universität zu Köln hat eine Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von knapp 125 Kilowatt-Peak (kwp, Einheit für maximale Leistung) auf dem Gebäude des Studierenden-Service-Centers (SSC) an der Universitätsstraße in Betrieb genommen. Die knapp 300 Photovoltaik-Module mit einer Fläche von 588 Quadratmetern erzeugen 105.000 Kilowattstunden an elektrischer Energie im Jahr und verringern damit den CO2-Ausstoß der Universität um ungefähr 50.000 Kilogramm. Dies entspricht jährlich etwa der CO2-Reduktion, die durch 3.942 ausgewachsenen Buchen erzeugt würde, eine Waldfläche von knapp der Größe eines Fußballfeldes. 85 Prozent der erzeugten klimaneutralen Energie wird direkt zur Deckung des Eigenbedarfs des SSC genutzt, wobei überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die Investitionskosten für die Anlage beliefen sich auf 200.000 Euro bei einer Bauzeit von fünf Monaten.  

Der Prorektor für Nachhaltigkeit der Universität zu Köln, Professor Kirk W. Junker, erklärt: "Die Universität zu Köln integriert systematisch nachhaltiges Handeln in den Bereichen Forschung, Lehre und Wissenstransfer, aber nicht zuletzt auch in ihrem eigenen Campusbetrieb. Dabei ist die stetige Reduktion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe ein essentieller Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des SSC hat die Uni einen weiteren, wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Hochschule gemacht. So zeigen wir, dass wir als Universität unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, insbesondere zukünftigen Generationen, gerecht werden möchten."

„Die Universität plant, sukzessive weitere Photovoltaik-Anlagen auf ihren Dächern zu installieren, und ein Großteil der Maßnahmen in der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität hat einen Bezug zum Bau und Betrieb unserer Liegenschaften. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres technischen Gebäudemanagements für ihr Engagement für dieses wichtige Thema!“, so der Kanzler der Universität zu Köln, Karsten Gerlof.

Die Universität entwirft nicht nur Energieeinsparmaßnahmen, sondern errichtet und betreibt auch regenerative Energiesysteme. Dazu ist die Errichtung der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des SSC ein erster Schritt auf dem Kölner Campus. Im Rahmen der Eröffnung der Ökologischen Forschungsstation in Rees am Niederrhein wurde dort bereits eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 25 kwp in Betrieb genommen. Im Zuge des Masterplans zur Hochschulstandortentwicklung werden auch Gebäude mit veralteten Energieanlagen nach und nach komplett ersetzt, wie etwa durch den Neubau der Chemischen Institute auf dem Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Campus.

 

Inhaltlicher Kontakt:
Wolfgang Diesner
Universität zu Köln
Abteilungsleiter Technisches Gebäudemanagement (Abt. 53)
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Presse und Kommunikation:
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