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Offene Bildungsmaterialien

Bild: Ramina Kalashnykova, für das Projekt OERinform, lizenziert unter CC BY-SA 4.0.

Manchmal braucht man für die Lehrveranstaltung einfach ein nur ein passendes Bild für die Präsentation, manchmal fragt man sich, ob zu dem Grundlagenthema nicht eigentlich schon Dutzende Präsentationen vorhanden sein müssten. Es gibt sehr viele Szenarien, warum Hochschullehrende nach Lehrmaterialien oder Teilen davon im Internet suchen. Und es wird sicherlich auch vorkommen, dass sie ein passendes Erklärvideo oder ein gutes Arbeitsblatt finden. Man würde es gern nutzen, vielleicht vorher etwas für den eigenen Unterricht anpassen. Aber wie ist das mit dem Urheberrecht?

Offene Bildungsmaterialien (OER, Open Educational Resources) haben den Vorteil, dass sie frei und damit kostenlos zugänglich sind, bearbeitet und weiterverbreitet werden dürfen. Und das urheberrechtskonform. OER können alle Materialien unabhängig von Art und Medium sein, die für Bildungszwecke genutzt werden (Texte, Bilder, Musik, Videos, Spiele, Konzepte, Anleitungen, in digital oder analog) und die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht sind, die also eine Nutzungserlaubnis bei sich tragen. Für die Kennzeichnung von OER haben sich die  Lizenzen von Creative Commons als Standard durchgesetzt, und zwar CC Zero, CC BY oder CC BY-SA. Sie als Lehrender können ebenfalls Ihre Lehrmaterialien, wenn Sie die Urheberin oder der Urheber sind, mit einer CC-Lizenz versehen und sie auf diese Weise anderen zur Verfügung stellen.  

Zum Weiterlesen, Lernen und Anschauen: