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Foto: Fabian Stürtz

Einmal Uni Köln, immer Uni Köln!

 „Dank KölnAlumni habe ich schon viele spannende Vorträge und Events erlebt. Am wichtigsten ist mir dabei der Kontakt zu den anderen Alumni. Auf einer KölnAlumni-Veranstaltung habe ich einen anderen Alumnus kennen- und schätzen gelernt, mit dem ich seitdem eng zusammenarbeite. Das Netzwerk KölnAlumni bietet exzellente Gelegenheiten, um mit der Universität und ihren Ehemaligen verbunden zu bleiben. Ich ermuntere jeden, dies selbst herauszufinden.“


Martin Wundram, Alumnus und CEO von DigiTrace GmbH und TronicGuard GmbH

Ein Bericht von Svenja Rausch


Der gemeinsame Nenner

Konzernvorstände, JournalistInnen, MarketingleiterInnen, GründerInnen von NGOs…unterschiedlicher in der Ausrichtung kann es kaum sein. Doch sie alle haben einen gemeinsamen Nenner:  Der Verein KölnAlumni – Freunde und Förderer bietet allen Studierenden, Alumni und Freunden der Uni Köln ein starkes Netzwerk von hochausgebildeten AbsolventInnen aller Fachrichtungen und Generationen. Regelmäßige Newsletter und Printpublikationen informieren unter anderem in Form von spannenden Interviews mit Ehemaligen, wie sie den Sprung aus dem Hörsaal ins Berufsleben geschafft haben. Dabei ist es immer ein Geben und Nehmen. Die Uni ermöglicht ihnen die Ausbildung, die Alumni geben ihre Erfahrung zurück und geben sie weiter an die Studierenden, die momentan die Hörsäle füllen und darauf warten, auf dem Arbeitsmarkt tätig zu werden. 

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  • Kölner Studierende mit ihrer Stipendienurkunde. Foto: Patric Fouad
  • Das KölnAlumni Symposium 2016 zu Europas Grenzen war sehr gut besucht. Foto: Patric Fouad
  • Alumnitreffen in New York City auf dem Dach einer der berühmten Rooftop Bars in Manhattan. Foto: Elisabeth Schmolarz

Dieses Zurückgeben und der kontinuierliche Austausch werden auch in den  Symposien zu gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen gelebt, die jährlich mit großem Erfolg an der Uni Köln ausgerichtet werden. Der Verein bietet aber nicht nur etwas für diejenigen, die in Köln und Umgebung wohnen. Es gibt Regionalgruppen, die in Städten wie Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und sogar London zusammenkommen für einen Stammtisch oder Exkursionen, um sich beruflich und privat auszutauschen und zu vernetzen. Der gemeinsame Nenner: das Studium in Köln. So hatte der Rektor der Universität bei einer Dienstreise durch die USA 2014 Alumni aus der New Yorker Region zu einem Empfang in SoHo eingeladen. 

Diejenigen, die nicht nur Gedanken und Erfahrungen austauschen möchten, können der Uni auch finanziell Gutes tun, indem sie spenden. Spenden und Mitgliedschaftsbeiträge flossen bisher bereits in Projekte in Wissenschaft, Lehre und Forschung wie z.B. die Ausrichtung der Türkei-Woche an der Uni, Geräteanschaffungen in Laboren oder aber die Verleihung der Universitätspreise, die Menschen ehren, die hervorragende Leistungen im Laufe ihrer Universitätslaufbahn erbracht haben. 


Der Uni von einem anderen Punkt der Erde aus treu bleiben?

Die Gruppe der KölnAlumni weltweit Summer School auf dem Albertus Magnus Platz. Foto: Valerija Schwarz

Gar kein Problem! Sie haben an der Uni Köln studiert und sind wieder zurück in Ihrem Heimatland. Sie denken an die Stadt, die Spaziergänge im Rheinauhafen, den Campus, die langen Lernnächte in der Universitätsbibliothek und das ausgiebige Feiern nach den Prüfungsphasen mit den KommilitonInnen? KölnAlumni WELTWEIT, das Netzwerk für alle ehemaligen internationalen Studierenden, die Studien- oder Forschungszeit auf dem Kölner Campus verbracht haben, bietet die Möglichkeit zuhause ≈ in der Heimatstadt einen Regionalclub aufzubauen. Das International Office unterstützt dabei.  Es können auch der Kölner Studiengang oder das Forschungslabor weiterempfohlen werden an Ihrer Heimatuni.  Oder man kann als „BotschafterIn“ für Kölner Studierende zuhause tätig werden, wenn diese einen Aufenthalt in Ihrem Heimatland anstreben. Auf diese Weise kann man seine Deutschkenntnisse auffrischen und Köln weiterhin verbunden bleiben.

Ein weiteres besonderes Angebot, das jedes Jahr an der Uni Köln stattfindet, ist die Summer School von KölnAlumni WELTWEIT. In diesem Jahr wird diese mit einem der Kompetenzfelder der Universitätsforschung gekoppelt sein: Soziale Ungleichheit und Interkulturelle Bildung. Ein spannendes Thema, zu dem alle Alumni von Bachelor- über Master-, DoktorandInnen- und ProfessorInnenlevel eingeladen sind, sich eine Woche lang auf dem Campus auszutauschen. Für eine Unterkunft im Hotel ist dabei gesorgt und auch die Reisekosten werden von der Uni Köln mitgetragen. Neben dem akademischen Austausch gibt es zahlreiche Ausflüge in die Domstadt zu Kulturstätten, Biergärten und Brauhäusern für NostalgikerInnen, denen Köln am Herzen liegt. 

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  • Alumni Summer School in Köln 2015. Foto: Valerija Schwarz
  • Interkulturalität pur während der KölnAlumni WELTWEIT Summer School. Foto: Valerija Schwarz
  • Neben dem gemeinsamen Kennelernen und Köln Wiederentdecken gibt es vorallem auch spannende Vorträge. Foto: Valerija Schwarz

Forschung auf dem Kölner Campus, die Zweite!

Kooperationen ausbauen, Forschung gemeinsam über Grenzen hinweg vorantreiben, exzellente ForscherInnen an die Uni binden. All das sind Ziele, die mit dem Albert’s Global Researcher Network umgesetzt werden . Das ForscherInnen Netzwerk bietet die Grundlage für Austausch zwischen Universität und ForscherInnen, die als internationale GastwissenschaftlerInnen auf dem Campus geforscht haben. 



Dr. Elsabe Schoeman

Mit dem Albert's Global Researcher Netzwerk in Kontakt zu sein ist hilfreich für die berufliche und die persönliche Entwicklung.

Dr. Elsabe Schoeman, Researcher Alumna, University of Auckland, New Zealand

Professor Demetracapoulos von der University of Patras in Griechenland ist gerade Dank des Reunion Grant an der Universität zu Köln für seine Forschung. Foto: S. Rausch

Mit dem Reunion Grant, einem Wiedereinladungsstipendium, ist es möglich, Alumni-ForscherInnen für bis zu acht Wochen einzuladen gemeinsam an einem Forschungsprojekt zu arbeiten. Professor John Demetracapoulos from the University of Patras in Griechenland schwärmt: “So herzlich empfangen zu werden an der Universität zu Köln für einen erneuten Forschungsaufenthalt nach einer Dekade konstanter Kooperation gibt einem das Gefühl, Teil der Familie zu sein. Die Forschung am Thomas Institut zu Albertus Magnus’ Einfluß auf die griechische Philosophie des Mittelalters ist eine exzellente Erfahrung.”

Das Netzwerk macht mit dem "Reunion Grant" ein Angebot, um ehemaligen Gastwissenschaftler-Innen eine neue Kooperation an der Uni Köln zu ermöglichen oder langlebige, nachhaltige  Wissenschaftsbeziehungen über Grenzen und Kontinente hinweg zu gestalten. Das ist auch ein wichtiges Instrument für die Gastgeber an der UzK. Prof. Dr. Andreas Speer: "Der Reunion Grant ermöglicht es mir als international aktivem Wissenschaftler, den Kontakt zu ausländischen Kollegen durch intensive gemeinsame Arbeitsphasen weiterzuentwickeln."

Neben diesem Stipendium gibt es außerdem die Möglichkeit, sich auf den internationalen Alumniveranstaltungen zu vernetzen und zu wissenschaftlichen Aspekten auszutauschen. Die letzten Alumni-Treffen in Kyoto, Beijing und New Delhi waren ein großer Erfolg. Das Netzwerk freut sich über jeden Zuwachs und versorgt gern mit News zu Forschung, Stipendien und Veranstaltungen über seinen Newsletter.