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Veranstaltungen

Limitierte Öffentlichkeiten: Das "Dark“ und "Private“ Social

19. November
18:00 Uhr - 20:00 Uhr


Veranstalter:
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Grimme Forschungskolleg

Ort:
digital

Information:

Podiumsdiskussion

Aktuell ist zu beobachten, dass sich politische Debatten gerade junger Zielgruppen aus den öffentlich zugänglichen Bereichen des Netzes in die privat(er)en zurückverlagern, wie beispielsweise Whatsapp oder Telegram. Transparenz und Öffentlichkeit gehen so verloren. Die Auseinandersetzung mit den populären Netzwerken im pädagogischen Kontext heißt, dabei den Wert der Inhalte als formelles und informelles Lernfeld für junge Menschen zu erkennen und mit Blick auf ‚private social‘ möglicherweise klassische Formen der politischen Medienbildung wieder in den Blick zu nehmen und – ganz wichtig – den Mut zu mehr Zivilcourage im Netz zu stärken, weil Interventionsmöglichkeiten limitiert werden.

 


Fragmentierte Öffentlichkeit

Ein Kooperationsprojekt des Grimme Forschungskollegs an der Universität zu Köln.

Der mediale Wandel verbindet sich mit erheblichen Veränderungen der politischen und sozialen Gefüge unserer Gesellschaft, daher stellt sich die Frage: Wie sind Demokratie und Rechtsstaat in einer postdigitalen Gesellschaft möglich - in der Information, Kommunikation und persönliche Entfaltungswege starken Veränderungen unterliegen, ehemals bedeutsame mediale Vermittler*innen an Wichtigkeit verlieren und staatliche Akteur*innen sowie global operierende Wirtschaftsunternehmen gleichermaßen kommunikative Interessen bedienen und verfolgen?

Hoffnungen und zuletzt wohl vor allem Ängste resultieren aus dem Eindruck populistischer Beeinflussungsversuche der Wähler*innen und Bürger*innen, der Einschränkung von Privatsphären und Selbstbestimmungsmöglichkeiten breiter Anteile der Bevölkerung, der Radikalisierung von Ausgrenzung und ungleicher gesellschaftlicher Teilhabe sowie der politischen Konkurrenz zwischen staatlichen Institutionen und kommerziellen Akteur*innen.

Vor diesem Hintergrund wird in thematisch zugeschnittenen Veranstaltungen - Podien und Workshops - über neue Formen von Subjektivität und Bürgertum, zu korrespondierenden Herausforderungen an die Medienbildung sowie zu neuen Theorien der Öffentlichkeit nachgedacht und debattiert. Die Workshops richten sich dabei vor allem an eine interessierte Fachöffentlichkeit, die Podien an die allgemeine Öffentlichkeit und werden für die Ausstrahlung im WDR 3 Radioprogramm aufgezeichnet und so zugänglich gemacht. Ob und in welchem Umfang an den einzelnen Veranstaltungen teilgenommen werden kann, wird jeweils - von Fall zu Fall - an den Pandemieauflagen orientiert.

Weitere Infos und Termine