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Veranstaltungen

Herausforderungen in der Schulpraxis: Inklusion und Heterogenität gestalten - Selbstreguliertes Lernen in der inklusiven Praxisin der inklusiven Praxis

04.  November
16:00 Uhr - 17:30 Uhr


Veranstalter:
Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS)

Ort:
digital

Information:

Basierend auf der großen Resonanz, die die Veranstaltungsreihe „Rassismuskritik in der Schulpraxis“ hervorgerufen hat, erweitern wir den Blick nun um weitere Diversitätsdimensionen, die ebenfalls Herausforderungen in der Schulpraxis darstellen. Die Veranstaltungsreihe, die in Kooperation mit dem Referat für Gender & Diversity Management (GeDiM) und dem Netzwerk Inklusion an der Universität zu Köln organisiert wird, greift Fragen und Herausforderungen auf und gibt Einblicke in die Beratungs- und Schulpraxis, um Präventions-, Interventions-, und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Am 04.11.2021 halten Torsten Kolodzie & Barbara Rochholz (Matthias-Claudius-Schule) einen Vortrag mit dem Titel "Selbstreguliertes Lernen in der inklusiven Praxisin der inklusiven Praxis". Die Begriffe „Inklusion“ und „Selbstreguliertes Lernen“ sind aufgrund ihrer Relevanz für Schule und Unterricht aus der aktuellen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Doch wie lässt sich ein selbstreguliertes Lernen in der inklusiven Praxis tatsächlich umsetzen?

Die beiden Referent:innen Barbara Rochholz und Torsten Kolodzie arbeiten als Sonderpädagogin und Regelschullehrer an einer seit 30 Jahren inklusiv unterrichtenden Schule. Zu jeder Klasse gehören hier selbstverständlich Kinder mit unterschiedlichsten (Lern-)Voraussetzungen: Berücksichtigt werden nicht nur die sprachliche, kulturelle und soziale Vielfalt, sondern auch die sozial-emotionale Heterogenität und Heterogenität in Bezug auf die Sinne und die Motorik der Lernenden. Wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang: Welche Haltungen sind für das gemeinsame Leben und Lernen wichtig und welche Methoden und Organisationsformen haben sich als wirksam erwiesen?

Fokus der Veranstaltung ist das selbstregulierte Lernen: An der Schule der Referent:innen wurde der komplette Mathe-, Deutsch- und Englischunterricht vor acht Jahren in ein Selbstlernsystem überführt. Klassischen Lehrerzentrierten Unterricht findet man hier nur noch wenig. Im Wesentlichen planen, arbeiten und reflektieren die Schüler:innen selbstständig – und erfolgreich. Die Referent:innen geben einen Überblick über Chancen und Herausforderungen ihrer Arbeit, präsentieren ausgewählte Lernbausteine (d. h. Arbeitsmaterialien zur selbstständigen Er- und Bearbeitung von Inhalten) aus ihrer schulischen Praxis und diskutieren anschließend mit den Teilnehmenden.