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Veranstaltungen

Albertus-Magnus-Professur Eva Illouz: »Why is Envy Mute?«

29. Juni
19:30 Uhr - 21:30 Uhr


Veranstalter:
Albertus-Magnus-Professur

Ort:
Aula der Universität
Hauptgebäude (100)
Albertus-Magnus-Platz
50931 Köln

Information:

Vom 29. bis zum 30. Juni 2022 hält Eva Illouz als Albertus-Magnus-Professorin zwei öffentliche Vorlesungen und ein Seminar an der Universität zu Köln.

Die Albertus-Magnus-Professur wurde an der Universität zu Köln im Gedenken an den mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus (1193 bis 1280) eingerichtet, der von 1248 bis 1254 in Köln am Generalstudium der Dominikaner lehrte. Auf diese Professur wird eine Persönlichkeit von internationaler Geltung berufen, die in öffentlichen Vorlesungen und Seminaren Fragen von allgemeiner Bedeutung behandelt, die derzeit in vielen Grundlagenwissenschaften, aber auch in der öffentlichen Debatte eine Rolle spielen.

Nach Arthur C. Danto (2005), Jean-Luc Nancy (2006), Giorgio Agamben (2007), Robert Audi (2008), Philip Pettit (2009), Enrique Dussel (2010), Noam Chomsky (2011), Martha Nussbaum (2012), John Searle (2013), Michael Tomasello (2014), Bruno Latour (2015), Judith Butler (2016), Georges Didi-Huberman (2017), Douglas R. Hofstadter (2018) und Achille Mbembe (2019) freuen wir uns, dass Eva Illouz der Einladung zur Albertus-Magnus-Professur gefolgt ist.

Eva Illouz (*1961) ist Professorin für Soziologie am Department für Soziologie und Anthropologie an der Hebrew University of Jerusalem und Directrice d’études an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris. Im Jahr 2012 wurde sie Präsidentin der Bezalel Kunsthochschule, 2013 erhielt sie den Anneliese Maier-Forschungspreis. Sie war Gastprofessorin an der Princeton University und 2019 Niklas-Luhmann-Gastprofessorin in Bielefeld. Die Bücher von Eva Illouz wurden in 18 Sprachen übersetzt.

Eva Illouz erforscht die gesellschaftlichen Einflüsse auf die Bildung von Emotionen, die Produktion und Transformation emotionaler Muster sowie die Rolle der Massenmedien und deren Einfluss auf komplexe Emotionen, insbesondere auf die private Kultur der romantischen Beziehungen. Leitbegriff durch ihr umfangreiches Werk und Ausgangspunkt für eine Soziologie negativer Beziehungen ist die Liebe. Insbesondere beschäftigt sich Eva Illouz mit der Frage, wie der Konsumkapitalismus und die Kultur der Moderne unser Gefühls- und Liebesleben transformiert haben.