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Virtuelle Studienorientierung und Studienhilfen

In unserem Alltag überlagern sich zunehmend die Grenzen zwischen Virtualität und Materialität: Fitnessstudios und Schwimmbäder sehen wir uns vor einem Besuch online in einem virtuellen Rundgang an; auf Cornflakes-Packungen werden mithilfe mobiler Endgeräte Dinosaurier lebendig und beim Besuch einer rekonstruierten steinzeitlichen Siedlung erhalten wir zusätzliche Informationen zu Lebensbedingungen und Alltagsgewohnheiten angezeigt. Verblüffend ist, dass diese Technologien – trotz der mittlerweile zunehmenden

Auseinandersetzung mit ihrer Anwendbarkeit in Bildungskontexten – bislang in der Studienorientierung und der Unterstützung bei einer erfolgreichen Studiumsgestaltung bislang keine wirkliche Rolle spielen. In diesem gemeinsamen Vorhaben des Regionalen Rechenzentrums, der Universitäts- und Stadtbibliothek und des Zentrums für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln sollen Konzepte für technikgestützte Systeme entwickelt werden, die es vereinfachen relevante Orte und die dort angebotenen Services kennenzulernen und zu nutzen.

Darüber hinaus sollen auch abstraktere Informationen zu Strukturen und Inhalten von Studiengängen sowie im Rahmen des Studiums und späteren Berufs erforderlichen Kompetenzen über eine räumlich und sinnlich erfahrbare Aufbereitung erschlossen werden. Die beantragten Mittel werden für eine einjährige Konzeptionsphase verwendet, in der konkrete Anwendungs- und Umsetzungsszenarien entwickelt werden. Diese sollen in ein detailliertes Konzept inklusive entsprechende Zeit- und Kostenplanung münden, dass dann erneut der QV-Kommission zur weiteren Entscheidung vorgelegt wird. Hierbei sollen insbesondere auch Kooperationsmöglichkeiten und Synergieffekte berücksichtigt werden.
 

Kontakt
Dr. Daniel Kramp
Stellvertretender Geschäftsführer
Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL)
E-Mail: krampdSpamProtectionuni-koeln.de