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Mit Erasmus+ ins Ausland

Das Erasmus+ Programm wurde 1987 ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit der europäischen Hochschulen und die Mobilität von Studierenden und Dozierenden zu fördern.

Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ ermöglicht den Studierenden, einen Teil ihres Studiums an einer europäischen Partneruniversität zu absolvieren und bietet dabei zahlreiche attraktive Anreize:

  • die Befreiung von Studiengebühren an der Partnerhochschule

  • einem monatlichen Mobilitätszuschuss

  • Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen

  • etablierte Netzwerkstrukturen

  • vereinfachte Nominierungs- und Anmeldeverfahren bei den Partnerhochschulen

  • und oftmals auch kostenlose bzw. günstige Sprachkurse

Um an dem Programm teilzunehmen, müssen die europäischen Hochschulen alle sieben Jahre einen Antrag in Brüssel für eine sog. Erasmus+ Charter (ECHE) einreichen. Die Universität zu Köln hat die ECHE sowohl 2014 als auch 2021 erhalten und ist damit berechtigt, bis 2028 am Erasmus+ Programm teilzunehmen.

Um die ECHE zu erlangen, musste ein Erasmus Policy Statement (EPS) eingereicht werden, in dem die Universität darlegt, welche Strategien und Ziele sie mit dem Erasmus+ Programm verfolgt und durch welche Maßnahmen die Qualität in den Mobilitätsaktivitäten gesichert werden soll.

Das Erasmus+ Programm sieht die Anrechnung von Studienleistungen vor. Die wichtigsten Instrumente für die Anerkennung sind das Learning Agreement und das Transcript of Records.

Bitte beachten Sie, dass die Fakultäten für die Anrechnung von im Ausland erbrachten Studienleistungen zuständig sind und nicht das International Office. Wenden Sie sich daher bei Anerkennungsfragen bitte direkt an die FachkollegInnen in den Fakultäten bzw. an den jeweiligen Prüfungsausschuss. Die Anerkennung erfolgt an der UzK auf der Grundlage von ECTS, der Prüfungsordnungen der einzelnen Fächer und gemäß der Lissabon Konvention.

 

 

Die Universität zu Köln kooperiert derzeit mit ca. 300 europäischen Universitäten in über 600 Fächerabkommen. Bitte beachten Sie, dass die Partnerschaftsabkommen nicht fächerübergreifend gültig sind.

Eine Übersicht der aktuellen Partnerhochschulen finden Sie auf den Seiten der Zentren für Internationale Beziehungen (ZIB) bzw. bei den Erasmus+ FachkoordinatorInnen in den Fakultäten.

Die ZIB dienen als direkte AnsprechpartnerInnen für Kölner Studierende, die einen Auslandsaufenthalt an einer Partnerhochschule anstreben. Hier erhalten Sie auch Informationen zu den Bewerbungs-, Auswahl- und Anerkennungsverfahren.


Humanwissenschaftliche Fakultät

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Medizinische Fakultät

Philosophische Fakultät

Rechtswissenschaftliche Fakultät

WiSo-Fakultät

 

Erasmus+ Programmorganisation an der Universität zu Köln

In der Durchführung des Programms gehen wir von einem zentralen - dezentralen Durchführungsmodell aus. Dabei bemühen wir uns die administrativen Abläufe weitgehend von der fachlichen Betreuung fernzuhalten.

Die Auswahl und akademische Beratung übernehmen die Erasmus+ FachkoordinatorInnen in den Fakultäten. Diese legen die Auswahlkriterien fest (z.B. Motivationsschreiben oder Notendurchschnitt) und treffen die Auswahl der Studierenden, die einen Austauschplatz erhalten. Es gibt im Erasmus+ Programm keine einheitliche Bewerbungsfrist. Die Termine und Fristen (auch zu möglichen Informationsveranstaltungen) entnehmen Sie bitte den Internetseiten der ZiB (s.o.). In der Regel erfolgt die Auswahl zwischen Januar und Mai für das darauffolgende akademische Jahr und richtet sich oftmals auch nach den Deadlines der Partnerhochschulen.

Die administrative Organisation und das finanzielle Management übernimmt die zentrale Erasmus+ Koordination im International Office. Diese beinhaltet u.a.: Gesamtkoordination des EU-Programms, zentrale Verwaltung der Verträge, Anbahnung und Verlängerung von Verträgen nach Absprache mit den FachkoordinatorInnen, Antragstellung bei den entsprechenden europäischen Institutionen, Mittelverwaltung, Auszahlung der Mobilitätsstipendien bzw. Organisationsmittel, Berichterstattung an den DAAD/EU-Kommission und Beratung der Studierenden auch in administrativer Hinsicht.

Für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung stehen in jedem Jahr Zusatzmittel zur Verfügung. Die Mittel können über das International Office beim DAAD beantragt werden (spätestens zwei Monate vor Ausreise)! Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das International Office (Ansprechpartnerin: Christina Roll). 

 

 

Ihr Kontakt im International Office

Christina Roll
International Office
SSC
Raum 1.222
Tel.: 0221/ 470 - 5804
E-Mail: erasmus_studentsSpamProtectionverw.uni-koeln.de