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Szenarien für die digitale Lehre

Das zentrale Learning Management System ILIAS  ermöglicht einen komfortablen Einstieg in die digitale Lehre an der Universität zu Köln: Für alle in KLIPS 2.0 hinterlegten Lehrveranstaltungen wird in der Regel automatisch ein korrespondierender ILIAS-Kurs angelegt. Für die Veranstaltung angemeldete Studierende werden in den Kurs übertragen und haben Zugriff auf die bereitgestellten Materialien bzw. ILIAS-Objekte.

Als kurzfristiger Ersatz für Präsenzveranstaltungen bieten sich sowohl synchrone als auch asynchrone Formate an. Wir empfehlen derzeit bevorzugt die Aufzeichnung von Vorträgen und (Lehr-)Videos und deren Bereitstellung durch das Opencast-Objekt in ILIAS.
Der Austausch mit Studierenden entsteht sowohl in virtuellen Räumen als auch mit anderen Kommunikationstools.

Die Universität zu Köln möchte auch das digitale Studium allen Studierenden ermöglichen. Hinweise, wie digitale Lehre barrierefrei gestaltet werden kann, finden Sie auf den Seiten des Servicezentrums Inklusion.

Empfehlungen für Digitales Lernen und Digitallehre stellt das Zentrum für Hochschuldidaktik hier zur Verfügung.

 Aufzeichnung und Bereitstellung von Videos

Mit dem eigenen Notebook/PC lassen sich Aufzeichnungen mittels des Dienstes Opencast Studio oder innerhalb von Powerpoint 2019 anfertigen:

Aufzeichnung einer Powerpoint-Präsentation auf einem Mac:

Auch die Software Camtasia ermöglicht Aufzeichnungen und ihre nachträgliche Bearbeitung/Ergänzung. Die Software eignet sich zudem für Lehrvideos, Beschreibung von Vorgängen, Softwareschulungen, Analyse von Projekten etc. Für Lehrende sind Campuslizenzen für Camtasia und das Schwesterprodukt Snagit im Software-Shop des Rechenzentrums  verfügbar. Auf den Techsmith-Seiten finden Sie Camtasia-Videotutorials, das CCE bietet ein einführendes Webinar an.

Auf dem Campus können Vorlesungen in bestimmten Hörsälen oder im One Button Recording Studio des Netzwerks Medien automatisiert aufgezeichnet werden.

Hinweis: In der aktuellen Corona-Situation ist eine Benutzung der Hörsäle zur Vorlesungsaufzeichnung nicht möglich. Das One Button Recording Studio ist weiterhin zugänglich, Nutzer*innen sollten auf geeignete Schutzmaßnahmen (Desinfektion von Oberflächen) achten.

Zum Hochladen der Aufzeichnung in ILIAS verwenden Sie bitte das Objekt „Opencast“. Die Videos werden über einen leistungsfähigen Streaming-Server abgespielt und können über das eingebettete Objekt in ILIAS abgerufen werden:

 Bereitstellung von Materialien und Übungen

ILIAS bietet verschiedene Objekte zur Unterstützung von Selbstlernphasen:

  • Übung: 
    Mit dem ILIAS-Objekt „Übung" können Lernenden Hausaufgaben oder Hausarbeiten zur Verfügung gestellt werden, die bearbeiteten Aufgaben, Protokolle oder Thesenpapiere der Teilnehmer*innen automatisch einsammeln, diese Aufgaben bewerten und Peer-Feedback ermöglichen.
     
  • Datei:
    Die wohl gebräuchlichste Vorgehensweise, den Studierenden das Material zur Verfügung zu stellen, ist der Upload von Dateien.
     
  • Weblink:
    Mit Links setzten Sie Sprungstellen zu externen Webseiten im Internet. Hier ist es möglich ganze Bibliotheken zu erstellen.

 Virtuelle Vorlesungen und Seminare (Videokonferenzen) – kommunikative Szenarien

Videokonferenzen

Die Universität zu Köln stellt Lehrenden Lizenzen für den Videokonferenz-Dienst Zoom zur Verfügung. Eine Zoom-Lizenz erhalten Sie durch die Anmeldung im Zoom-Portal der Universität zu Köln  mit Ihrem Uni-Account. Technische Informationen und Hinweise zum Datenschutz stehen auf den Seiten des Rechenzentrums zur Verfügung, Empfehlungen für eine gute Bild- und Tonqualität auf den Seiten des Netzwerks Medien.

Anleitungen und Videotutorials zur Verwendung von Zoom finden Sie auf der Website des Anbieters. Für weitere Fragen steht Ihnen der interne Zoom-Support zur Verfügung. Ein breites Schulungsangebot zur technischen Einführung und Verwendung von Zoom in der Lehre finden Sie weiter unten.

Weitere Kommunikationstools

  • Forum:
    Das ILIAS-Objekt Forum ermöglicht die asynchrone Kommunikation sowie die Diskussion und den Austausch von Informationen. Es bietet Studierenden einen virtuellen Ort zum Austausch, in dem offene Fragen können zu Themen geclustert und nachbesprochen werden. Eine Betreuung durch Lehrende ist ebenfalls möglich.
     
  • ILIAS-Mail:
    ILIAS verfügt über ein internes Nachrichtensystem zum Versand von Nachrichten mit Anhängen, und die Kontaktaufnahme mit einzelnen Personen oder allen Teilnehmer*innen eines ILIAS-Kurses ansprechen. ILIAS-Mail erreichen Sie über Ihren persönlichen Schreibtisch, aber auch Kurs- oder Gruppenintern.
     
  • Interaktives Video:
    Das ILIAS-Objekt Interaktives Video unterstützt drei Fragentypen (Single Choice, Multiple Choice, Reflexion) und eine Kommentarfunktion für Studierende.
     
  • Chatraum:
    Der ILIAS-Chatraum ermöglicht die synchrone Kommunikation sowie die Diskussion und den Austausch von Informationen.
     
  • Etherpad:
    In einem EtherPad können mehrere Benutzer*innen zeitgleich gemeinsam einen Text verfassen. Dank der unterschiedlichen Textfarben und der Versionsanzeige ist immer sichtbar, welche Benutzer*innen was geschrieben haben.

Kollaboratives Arbeiten mit digitalen Whiteboards (Mural)

Anmeldung

Die Universität zu Köln stellt allen Lehrenden im Wintersemester 2020/21 ein neues Werkzeug zur Verfügung, das sich vor allem für interaktive und kollaborative Formate eignet. Mural ist ein browser-basiertes digitales Whiteboard, auf dem Sie gemeinsam mit Ihren Studierenden Diskussionen dokumentieren und Ergebnisse strukturieren können. Es gibt keine Grenze für die Teilnehmer*innen-Zahl (Visitors) in einem Mural-Board. Für einen guten Überblick empfiehlt sich eine Gruppengröße von bis zu ca. 30 Personen für die aktive Beteiligung.
Einen ersten Eindruck vom praktischen Einsatz erhalten Sie in folgendem Video:

Melden Sie sich mit Ihrem Uni-Account unter https://app.mural.co an. Sie werden zu einer Authentisierungsseite der UzK weitergeleitet und erhalten nach erfolgreichem Login automatisch eine Mural-Lizenz.

Mural-Workspaces

Die Nutzung von Mural erfolgt in sogenannten Workspaces, die für Institute, zentrale Einrichtungen und Dezernate/Abteilungen der Verwaltung erstellt werden. Nach der ersten Anmeldung können Sie die Aufnahme in den Workspace Ihrer Einrichtung beantragen.

Sollte für Ihr Institut noch kein Workspace existieren, senden Sie in Abstimmung mit der Institutsleitung bitte eine kurze Nachricht und die Kontaktdaten der künftigen Administratorin/des künftigen Administrators für den neuen Workspace an mural-supportSpamProtectionuni-koeln.de.

vergrößern: Screenshot vom Auswahl und Eingabefeld

Mural-Räume

Im Workspace einer Einrichtung können beliebig viele Räume angelegt werden, in denen sich wiederum die einzelnen Mural-Boards befinden. Verfahren Sie hier bitte nach dem folgenden Prinzip, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen:

Für Ihre Lehrveranstaltungen legen Sie bitte einen privaten Raum mit der Bezeichnung „LV [Nachname]“ an.

Screenshot vom Auswahl und Eingabefeld
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  • Innerhalb des LV-Raums können separate Mural-Boards für einzelne Lehrveranstaltungen angelegt werden. Die Bezeichnung dieser Boards sollte sich aus der LV-Nummer als Präfix und dem Titel der Veranstaltung zusammensetzen (z.B. 14014.5002 Fundamentals of Financial Management).
vergrößern: Screenshot vom Auswahl und Eingabefeld

Neben diesem Raum und dem automatisch generierten persönlichen Raum können Sie bei Bedarf weitere Räume (z.B. für Projekte) anlegen.

Einen Eindruck davon, wie Sie neue Inhalte in Mural-Boards anlegen, bekommen Sie in diesem Video:

Zugang für Studierende

Studierende sollten Zugang zu Ihren Mural-Boards ausschließlich über den sog. „Visitor Link“ erhalten. Diesen Zugang können Sie (auch nachträglich) so modifizieren, dass „Visitors“ in verschiedenen Zeitfenstern Lesezugriff, Bearbeitungsrechte oder keinen Zugriff haben. Ein weiterer Vorteil der Visitor-Rolle besteht darin, dass Studierende sich nicht für Mural registrieren müssen und keine Mitgliederrechte im Workspace Ihrer Einrichtung erhalten. Als Mitglieder erhalten Studierende zusätzliche Rechte, die ggf. mit hohem Aufwand angepasst werden müssen.

vergrößern: Screenshot vom Auswahl und Eingabefeld