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Testmöglichkeiten für Universitätsmitglieder in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Die Universität zu Köln verfolgt das Ziel, unter den Bedingungen der Corona-Pandemie die universitären Aufgaben in Forschung, Studium und Lehre sowie Transfer bestmöglich erfüllen zu können und gleichzeitig weitgehende Sicherheit für ihre Mitglieder und Angehörigen zu gewährleisten.

Corona-Schnelltests können unbedingt notwendige Präsenz auf dem Campus weiter absichern. Dabei gelten folgende Grundsätze:

  • Testungen sind eine zusätzliche Schutzmaßnahme. Das Ziel ist, asymptomatische Fälle frühzeitig zu erkennen und damit Infektionsketten zu durchbrechen.
  • Testungen gewähren keine absolute Sicherheit und können Corona-Infektionen nicht zweifelsfrei ausschließen. Sie ersetzen daher keine Hygienevorschriften, vielmehr sind auch bei einem negativen Testergebnis alle Infektionsschutzmaßnahmen weiterhin einzuhalten.
  • Ein negativer Test ist derzeit keine Zugangsvoraussetzung für Präsenz an der Universität; er kann auch nicht zur Voraussetzung zur Teilnahme an Präsenzveranstaltungen gemacht werden.
  • Die Testungen sind daher auch nicht dazu geeignet, mehr Präsenz zu ermöglichen.

Auf dieser Seite informiert die Universität über aktuell bestehende Testmöglichkeiten für Universitätsmitglieder.

Das Testangebot umfasst derzeit zwei Säulen:
1. Kostenlose Testungen im Schnelltestzentrum
2. Kostenlose Selbsttests für Beschäftigte

1. Kostenlose Testungen im Schnelltestzentrum

Seit dem 9. März 2021 haben Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben, pro Woche Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Schnelltest (sogenannte Bürgertestung). Diese Testungen werden durch geschultes Personal in von den Kommunen beauftragten Testzentren durchgeführt. Die Universität bittet alle Beschäftigten und Studierenden, dieses Angebot regelmäßig wahrzunehmen.

Seit dem 12. April 2021 besteht die Möglichkeit, diese Bürgertestungen direkt auf dem Campus der Universität durchzuführen. Die Universität arbeitet dazu mit dem Medicare Testzentrum der STAY SAFE GmbH zusammen, einem von der Stadt Köln zertifizierten Testzentrum. Die Tests werden nach dem geltenden medizinischen Standard durchgeführt. Getestete Personen erhalten eine digitale Bescheinigung über das Testergebnis per E-Mail. Die Organisation und Durchführung der Tests erfolgen ausschließlich durch den externen Betreiber nach den jeweils geltenden Vorschriften. Die Universitätsleitung hat mit den Personalräten eine Dienstvereinbarung zur Teststrategie für Beschäftigte abgeschlossen.

Wo finde ich das Testzentrum an der Universität?

Das Testzentrum befindet sich im Erdgeschoss des Neuen Seminargebäudes (Gebäude 106).  

Wie erhalte ich einen Termin, und wer kann sich im Testzentrum testen lassen?

Zur Testung im Schnelltestzentrum an der Universität muss ein Termin für einen kostenlosen Bürgertest über die Medicare-Website vereinbart werden unter https://www.covid-testzentrum.de/koeln-uni.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Beschäftigte und Studierende der Universität, es steht jedoch grundsätzlich auch allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Für Beschäftigte zählt das Aufsuchen des Testzentrums zu Beginn, während oder am Ende der Tätigkeit an der Universität im Umfang von bis zu 30 Minuten als Arbeits- bzw. Dienstzeit; die Führungskräfte haben daher den Beschäftigten die Zeit für die Testung einzuräumen. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass nach Auskunft der Unfallkasse NRW für den Weg zum bzw. vom Testzentrum voraussichtlich kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz, sondern der reguläre Krankenversicherungs- bzw. Beihilfeschutz besteht.

Bitte beachten Sie dabei: Nur asymptomatische Personen können im Schnelltestzentrum getestet werden. Wenn bei Ihnen in den letzten 48 Stunden SARS-CoV-2-typische Symptome aufgetreten sind – wie Husten (produktiv, trocken) oder Halsschmerzen, Fieber, Durchfall und besonders: plötzlicher Geruchs- und / oder Geschmacksverlust –, ist eine Testung nicht möglich; es besteht auch ein Hausverbot an der Universität. Betroffene Personen werden daher gebeten, in diesem Fall ihren Hausarzt / ihre Hausärztin zu kontaktieren.

Mein Schnelltestergebnis ist negativ – was muss ich beachten?

Es wird angenommen, dass Sie für die nächsten Stunden nicht infektiös sind, auch wenn ein negativer Selbsttest eine Infektion mit dem Coronavirus nicht sicher ausschließt. Daher sind weiterhin alle Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen vollumfänglich einzuhalten.

Mein Schnelltestergebnis ist positiv – was muss ich beachten?

Ist ein Test positiv, so informiert Medicare Sie und das Gesundheitsamt, das Sie ggf. kontaktieren wird.

Zudem müssen Sie sich unmittelbar bei Ihrer Führungskraft unter Bezugnahme auf das Ergebnis abmelden und – wenn Sie schon dort angekommen sein sollten – Ihren Arbeitsplatz verlassen. Sie sind gemäß § 12 Abs. 2 Corona-Test und Quarantäneverordnung NRW verpflichtet, sich in der eigenen Wohnung oder einer sonstigen Unterkunft abzusondern und alle potentiellen Kontakte möglichst zu vermeiden; nach Möglichkeit sollte für den Heimweg daher auch nicht der ÖPNV genutzt werden.

Nach einem positiven Schnelltest muss umgehend eine bestätigende Testung mittels eines PCR-Test erfolgen. Der PCR-Test ist in diesem Fall für Sie ebenfalls kostenlos. Er wird Ihnen mit der Information über das Testergebnis im Testzentrum angeboten. Sie können ihn auch andernorts, bspw. bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt oder in einem anderen Testzentrum, durchführen.

Über das PCR-Testergebnis informieren Sie bitte Ihre Führungskraft sowie das Info-Büro der Universität (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de) und das Personalmanagement. Es wird dringend empfohlen, dass Beschäftigte, die zu einer in einem Schnelltest positiv getesteten Person in den 7 Tagen zuvor engen Kontakt hatten, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses ebenfalls Kontakte minimieren und bis dahin nach Möglichkeit im Home Office arbeiten.

Ein negativer PCR-Test erlaubt Ihnen die Rückkehr in Präsenz nach Rücksprache mit der Führungskraft.

2. Kostenlose Selbsttests für Beschäftigte

Das Land NRW stellt sukzessive den aktuell aus dienstlichen Gründen in Präsenz Beschäftigten der Universität wöchentlich einen Selbsttest zur Verfügung. Erste Selbsttests werden an der Universität in den kommenden Tagen verteilt.
Die Beschäftigten führen die Tests selbst zuhause durch; eine Bescheinigung über das Testergebnis kann daher nicht erfolgen. Die Selbsttests sind daher auch nicht zur Befreiung aus einer Quarantäne oder zur Vorlage beim Gesundheitsamt / nach Einreisen o.ä. geeignet.

Was habe ich bei der Durchführung zu beachten?

Als Beschäftigte*r führen Sie die Selbsttestung im Regelfall mindestens einmal wöchentlich vorab zuhause durch. Im Falle eines positiven Ergebnisses kann so verhindert werden, dass es noch auf dem Arbeitsweg zu Kontakten kommt. Es wird empfohlen, die Testung an Tagen durchzuführen, an denen eine Präsenz an der Universität geplant ist.
Bei der Durchführung der Selbsttests sind die Hinweise der Gebrauchsanweisung gewissenhaft zu befolgen.
Die Gebrauchsanweisung, nähere Hinweise zu Durchführung und zum sicheren Ablesen des Testergebnisses finden Sie auf oder in der der Testverpackung sowie hier: https://www.clinitest.siemens-healthineers.com.  

•    Gebrauchsanweisung (PDF)
•    Kurzanleitung (PDF)
•    Fragen und Antworten (PDF)

Nach der Durchführung sammeln Sie die benutzten Testkomponenten bitte in einem Plastikbeutel und entsorgen Sie sie über den Haus- bzw. Restmüll.

Wie erfolgt die Bereitstellung und Verteilung?

In Präsenz Beschäftigte erhalten die Tests am Arbeitsplatz. Für Personen, die durchgängig im Home-Office tätig sind, besteht kein Anspruch auf und keine Notwendigkeit für Selbsttests. Die Selbsttests dürfen auch nicht an Dritte weitergeben werden.
Die Tests werden aktuell vom Land in Packungen mit einer Stückzahl von 20 Tests geliefert. Diese 20er-Packungen lassen sich leider nicht in Einzeltests aufteilen. Eine Abgabe von Einzelselbsttests zur späteren Verwendung ist damit nicht möglich.
Dies macht es erforderlich, die Selbsttests priorisiert zu verteilen. Zunächst sollten daher insbesondere solche Beschäftigte mit Selbsttests erhalten, die während ihrer Präsenzarbeit notwendig und regelmäßig Kontakt zu weiteren Personen haben, in Situationen arbeiten, in denen ein besonderes Gefährdungspotential besteht (etwa, weil Mindestabstände regelmäßig nicht eingehalten werden können oder ein besonders hoher Aerosolausstoß wahrscheinlich ist), und/oder durchgängig oder sehr regelmäßig in Präsenz arbeiten.
Die Dekanate und Einrichtungsleitungen erhalten hierzu von Dezernat 5 jeweils Kontingente zur Verteilung auf die Bereiche. Führungskräfte wenden sich bei Bedarf daher an das zuständige Dekanat bzw. die Einrichtungsleitung. In den Bereichen organisieren die Führungskräfte die Ausgabe an die in Präsenz tätigen Beschäftigten. Entsprechende Hinweise finden Führungskräfte hier.
Das Land hat weitere wöchentliche Lieferungen zugesagt. Mit diesen sukzessive eintreffenden weiteren Tests können dann weitere in Präsenz arbeitende Beschäftigte versorgt werden. Ab Mai wird das Land versuchen, Tests zur Verfügung zu stellen, die sich auch zur Einzelabgabe eignen.

Mein Selbsttest ist negativ – was muss ich beachten?

Mit großer Wahrscheinlichkeit sind Sie aktuell und für die nächsten Stunden nicht infektiös. Sie können daher zur Universität kommen. Ein negativer Selbsttest schließt eine Infektion mit dem Coronavirus allerdings nicht aus. Daher sind an der Universität und auf dem Weg dorthin weiterhin alle Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen vollumfänglich einzuhalten.

Mein Selbsttest ist positiv – was muss ich beachten?

Im Falle eines positiven Tests besteht zunächst der Verdacht einer Coronavirus-Infektion, der durch einen PCR-Test überprüft werden muss. Es besteht daher die Pflicht, zeitnah einen PCR-Test vorzunehmen. Hierzu müssen Sie sich unverzüglich an eine Teststelle wenden und den positiven Test vorab dort erwähnen. Die Testung ist für Sie in diesem Fall kostenlos.
Bis zur Entkräftung des Infektionsverdachts vermeiden Sie alle nicht zwingend notwendigen Kontakte (§ 13 CoronaTestQuarantäneVO NRW).
Informieren Sie Ihre Führungskraft zunächst telefonisch oder per Mail über den positiven Selbsttest und die anstehende Kontrolltestung. Es wird dringend empfohlen, dass Beschäftigte, die zu einer in einem Selbsttest positiv getesteten Person in den 7 Tagen zuvor engen Kontakt  hatten, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses ebenfalls Kontakte minimieren und bis dahin nach Möglichkeit im Home Office arbeiten.

Über das PCR-Testergebnis informieren Sie bitte ebenfalls Ihre Führungskraft sowie das Info-Büro der Universität (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de) und das Personalmanagement. Ein negativer PCR-Test erlaubt Ihnen die Rückkehr in Präsenz nach Rücksprache mit der Führungskraft.

In einigen Kommunen besteht zudem eine Meldepflicht gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt. Informieren Sie sich daher bitte vorab bei Ihrer Kommune, ob eine Meldepflicht besteht und wie Sie ihr gegebenenfalls nachkommen können. Für die Stadt Köln besteht etwa eine solche Pflicht für die positiv getestete Person, die Meldung kann dabei online ausgefüllt werden unter https://formular-server.de/Koeln_FS/findform?shortname=53-F55_CoronaMAntiT&formtecid=3&areashortname=send_html.

Mein Selbsttest zeigt ein ungültiges Ergebnis – was muss ich tun?

Zeigt Ihr Selbsttest ein ungültiges Ergebnis, führen Sie nach Möglichkeit einen weiteren Selbsttest durch. Waschen Sie sich zuvor gründlich die Hände und stellen Sie sicher, dass Sie die Gebrauchsanweisung genau befolgen.

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