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Bundesweiter Lockdown bis 18. April 2021: Auswirkungen auf die Universität zu Köln

Landes- und Bundesregelungen zum bundesweiten Lockdown

Bund und Länder haben sich am 22. März auf eine weitere Fortführung des bestehenden Lockdowns bis zum 18. April 2021 verständigt.

Damit gelten aktuell für die Universität die folgenden Vorgaben:

  • Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen sind an der Universität aktuell weitgehend unzulässig.
    Im Einzelfall ist die Durchführung einer Lehrveranstaltung in Präsenz jedoch zulässig, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile für die Studierenden entweder ohne Präsenz durchgeführt oder verschoben werden kann.

    Präsenzprüfungen und darauf vorbereitende Maßnahmen sind nur zulässig, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht verlegt werden können oder wenn die Verlegung dem Prüfling unzumutbar ist.

    Die Fakultäten prüfen in beiden Fällen wie bisher im Einzelfall, welche Lehrveranstaltungen und Prüfungen die Ausnahmetatbestände erfüllen und daher in Präsenz durchgeführt werden können. Dabei soll auch eine Umwandlung des Prüfungsformats erwogen werden. Die Fakultäten informieren die Studierenden entsprechend frühzeitig.

    Werden Prüfungen oder Lehrveranstaltungen aufgrund dieser Ausnahmen in Präsenz durchgeführt, sind alle Beteiligten verpflichtet, medizinische Masken zu tragen. Eine textile Alltagsmaske reicht damit nicht mehr aus. Dies gilt ungeachtet davon, ob Mindestabstände eingehalten werden.
     

    Die Universität empfiehlt, dabei auf chirurgische (OP-)Masken zurückzugreifen. Studierende werden gebeten, eigene medizinische Masken mitzubringen.
    Beschäftigten werden bei Bedarf chirurgische Masken gestellt
     

    Aktuell plant die Universität damit, dass entsprechende Vorgaben bis auf weiteres gelten. Die Fakultäten werden daher die Erfüllung der Ausnahmekriterien, sofern noch nicht erfolgt, für alle Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen des Sommersemesters prüfen und die Studierenden entsprechend informieren.

    Alle Lehrveranstaltungen, die keine Präsenz zwingend erfordern, sind nach wie vor bis zum Ende des Wintersemesters nur noch digital durchzuführen.
     
  • Der Ausleihbetrieb der Bibliotheken ist unter Auflagen erlaubt. Arbeiten in Bibliotheken ist gegenwärtig aufgrund der innerhalb der Stadt Köln geltenden ‚Corona-Notbremse‘ verboten.
     
  • Präsenzarbeit und Home Office: Aus der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes ergeben sich neue Verpflichtungen für Arbeitgeber*innen. So muss etwa Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten angeboten werden, diese Tätigkeiten von zuhause aus auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.
     
  • Die aktuellen Regelungen der Universität zu Köln haben den Großteil der Anforderungen bereits seit längerem umgesetzt oder gehen zum Teil darüber hinaus. Es sind allerdings die Gefährdungsbeurteilungen zu aktualisieren und die Gründe für die Notwendigkeit von Arbeiten in der Universität zu dokumentieren.
     
  • Die Führungskräfte sind über die Inhalte der Verordnung und Handlungsbedarfe informiert worden.

    Grundsätzlich strebt die Universität an, die Präsenz auf das betriebsbedingte Minimum zu reduzieren.

Unterstützung für Eltern

Die nächsten Wochen werden aufgrund des eingeschränkten Betreuungsangebotes für Eltern und Familien besonders herausfordernd sein.
Alle Vorgesetzten werden daher weiterhin gebeten, Beschäftigten mit Kindern durch Home-Office-Regelungen weitreichend entgegen zu kommen. Der Bund hat zudem zur Entlastung die Regelung zu Kinderkrankentagen ausgeweitet. . Nähere Informationen finden sich auf den Seiten des Dual Career and Family Support.