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Bundesweiter Lockdown bis 31.01.2021: Auswirkungen auf die Universität zu Köln

Landesregelungen zum bundesweiten Lockdown – Verlängerung bis 31. Januar 2021

Bund und Länder haben sich am 5. Januar auf eine Fortführung des bestehenden Lockdowns bis zum 31. Januar 2021 verständigt und einzelne Maßnahmen verschärft.

Ab dem 11.1.2021 gelten für die Universität die folgenden Vorgaben des Landes:

  • Präsenzlehrveranstaltungen sind durch Landesrecht bis mindestens 31. Januar weiterhin weitgehend unzulässig. Im Einzelfall ist die Durchführung einer Lehrveranstaltung in Präsenz jedoch zulässig, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile für die Studierenden entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar 2021 verschoben werden kann.
    Die Fakultäten prüfen nun im Einzelfall, welche Lehrveranstaltungen die Ausnahmetatbestände erfüllen und daher in Präsenz durchgeführt werden und informieren die Studierenden entsprechend frühzeitig.

    Es ist aktuell nicht sicher zu sagen, ob vergleichbare Vorgaben des Landes über den 31.01. hinaus gelten werden. Aktuell plant die Universität damit, dass auch im Februar mindestens jene Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden können werden, die die oben genannten Ausnahmekriterien erfüllen. Die Fakultäten werden daher die Erfüllung der Ausnahmekriterien bereits jetzt für alle anstehenden Präsenzlehrveranstaltungen des Monats Februar prüfen und die Studierenden entsprechend informieren.

    Die tatsächliche Durchführung in Präsenz ist jedoch abhängig von den weiteren Vorgaben des Landes.

    Für alle Lehrveranstaltungen, die keine Präsenz zwingend erfordern, gilt weiterhin, dass sie bis zum Ende des Wintersemesters nur noch digital durchzuführen sind.
     
  • Präsenzprüfungen und darauf vorbereitende Maßnahmen sind gemäß Landesvorgaben bis mindestens 31.01.2021 nur zulässig, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht nach den 31.1.2021 verlegt werden können oder wenn die Verlegung dem Prüfling unzumutbar ist.

    Auch hier prüfen die Fakultäten nun zeitnah im Einzelfall, welche Prüfungen und vorbereitenden Maßnahmen die Ausnahmetatbestände erfüllen und daher in Präsenz durchgeführt werden und informieren die Studierenden entsprechend frühzeitig.

    Da hier ebenfalls aktuell nicht sicher zu sagen ist, ob vergleichbare Vorgaben des Landes über den 31.01. hinaus gelten werden, plant die Universität auch hier damit, dass auch im Februar mindestens jene Prüfungen in Präsenz stattfinden können werden, die die oben genannten Ausnahmekriterien erfüllen.

    Die Fakultäten werden daher die Erfüllung der Ausnahmekriterien bereits jetzt für alle anstehenden Präsenzprüfungen des Monats Februar zeitnah prüfen und die Studierenden entsprechend informieren.

    Die tatsächliche Durchführung in Präsenz ist jedoch abhängig von den weiteren Vorgaben des Landes.
     
  • Umfassende Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen
    Alle Präsenzprüfungen und Präsenzlehrveranstaltungen werden bis zum Ende des Wintersemesters (31.03.2021) in jedem Fall nur unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Universität zu Köln durchgeführt. Diese sehen unter anderem die durchgängige Wahrung von Mindestabständen, eine durchgängige Mund-Nase-Bedeckungspflicht, die Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit und die Maßnahmendokumentation in einer Gefährdungsbeurteilung vor.
     
  • Der reguläre Ausleihbetrieb der Bibliotheken ist unter Auflagen wieder erlaubt. Arbeiten in Bibliotheken bleibt allerdings weiterhin verboten. In Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archiven ist nur die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe zulässig, wenn dies unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen möglichst kontaktfrei erfolgen kann.

Freiversuchsregelung verlängert

Das Land NRW hat die Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Landes NRW mit kleineren Anpassungen bis 30.09.2021 verlängert. Auf dieser Basis hat das Rektorat beschlossen, dass Prüfungen, die zwischen dem 01.04.2020 und dem 30.09.2021 abgelegt und nicht bestanden werden, als nicht unternommen gelten. Damit wird die bereits im Sommersemester 2020 bestehende ‚Freiversuchsregelung‘ auf das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 verlängert. Die Regelung gilt nicht für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs als „mangelhaft (5,0)“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet werden. Ebenfalls ausgenommen sind Abschlussarbeiten einschließlich Schwerpunktseminare in der ersten Prüfung nach DRiG/JAG NRW sowie die Äquivalenzprüfungen im Rahmen des Modellstudienganges  Humanmedizin. Der entsprechende Beschluss wird zeitnah in den Amtlichen Mitteilungen der Universität veröffentlicht.

Erhöhung der Regelstudienzeit

Um die Nachteile der Pandemie für Studierende abzufedern, hat das Land mit der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung zudem – wie bereits für das Sommersemester 2020 – die individuelle Regelstudienzeit für alle im Wintersemester 2020/21 eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht. Für Studierende, die auch bereits im Sommersemester 2020 eingeschrieben waren, erhöht sich die individualisierte Regelstudienzeit damit nunmehr um zwei Semester.

Fortführung der universitären Maßnahmen

Ziel der Maßnahmen ist eine möglichst starke Minimierung von Kontakten. Die an der Universität bereits getroffenen Maßnahmen dienen diesem Ziel und sind damit weiterhin gültig.
Die Universitätsleitung möchte daher bekräftigen:

  • Reduzieren Sie persönliche Kontakte auf ein absolutes Minimum.
  • Befolgen Sie konsequent die allgemein gültigen Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Arbeiten Sie, wann immer möglich, aus dem Home-Office.
  • Verzichten Sie in den nächsten Wochen auf alle Dienstreisen und Arbeitstreffen in Präsenz, die nicht zwingend notwendig sind.
  • Aktivitäten im Freizeitbereich, wie der Universitätssport, Musikproben oder Schauspiel, sind weiterhin nicht möglich

Schließung von Universitätsgebäuden für den Publikumsverkehr

Da die Präsenz an der Universität derzeit deutlich reduziert ist, werden das WiSo-Gebäude und das Hauptgebäude in den Zeiten des Lockdown für den Publikumsverkehr bis 31.1.2021 geschlossen. Der Zugang ist in dieser Zeit nur über den Haupteingang am Albertus-Magnus-Platz möglich; für Berechtigte mit Schlüsseln bzw. Chips ist ein Zugang darüber hinaus weiterhin an den jeweils dafür vorgesehenen Türen möglich. Gäste melden sich bitte telefonisch bei den jeweiligen Ansprechpartner*innen im Gebäude an, damit diese ein Betreten ermöglichen.

Unterstützung für Eltern

Die nächsten Wochen werden aufgrund des eingeschränkten Betreuungsangebotes für Eltern und Familien besonders herausfordernd sein.
Alle Vorgesetzten werden daher weiterhin gebeten, Beschäftigten mit Kindern durch Home-Office-Regelungen weitreichend entgegen zu kommen. Der Bund hat zudem angekündigt, zur Entlastung zeitnah die Regelung zu Kinderkrankentagen auszuweiten.