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Informationen für Studierende und Lehrende


Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Informationen, die Seite Wintersemester2020/21 (für Studierende) sowie die Portalseite Digital Education (für Lehrende)! Darüber hinaus informieren die Fakultäten und ihre Prüfungsämter über
spezifische Regelungen für Lehrveranstaltungen und Prüfungen.



AKTUELL: Bundesweiter Lockdown ab dem 16. Dezember | Auswirkungen Universität zu Köln

 

Lehre im Wintersemester 2020/21

"Hybridsemester"

Ursprünglich hatte die Universität zu Köln ab November ein sogenanntes Hybridsemester, also eine Mischung aus Präsenz und Digitalem, geplant. Die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus und die exponentiell ansteigenden Infektionszahlen lassen dies nun leider nicht zu. Die Corona-Pandemie muss zunächst weiter eingedämmt werden.

Präsenzlehrveranstaltungen sind durch Landesrecht bis mindestens 31. Januar 2021 weitgehend unzulässig.

Im Einzelfall ist die Durchführung einer Lehrveranstaltung in Präsenz jedoch zulässig, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile für die Studierenden entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar 2021 verschoben werden kann.

Die Fakultäten prüfen nun im Einzelfall, welche Lehrveranstaltungen die Ausnahmetatbestände erfüllen und daher in Präsenz durchgeführt werden und informieren die Studierenden entsprechend frühzeitig.

Es ist aktuell nicht sicher zu sagen, ob vergleichbare Vorgaben des Landes über den 31.01. hinaus gelten werden. Aktuell plant die Universität damit, dass auch im Februar mindestens jene Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden können werden, die die oben genannten Ausnahmekriterien erfüllen. Die Fakultäten werden daher die Erfüllung der Ausnahmekriterien bereits jetzt für alle anstehenden Präsenzlehrveranstaltungen des Monats Februar prüfen und die Studierenden entsprechend informieren. Die tatsächliche Durchführung in Präsenz ist jedoch abhängig von den weiteren Vorgaben des Landes.

Für alle Lehrveranstaltungen, die keine Präsenz zwingend erfordern, gilt weiterhin, dass sie bis zum Ende des Wintersemesters nur noch digital durchzuführen sind.

Hygiene- und Infektionsschutzregelungen für die Präsenzlehre

  • An einer Präsenzlehrveranstaltung dürfen einschließlich der Lehrpersonen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.
     
  • In allen von der Universität genutzten Gebäuden muss eine Mund-/Nasebedeckung (sog. Alltagsmaske) getragen werden.  Dies gilt auch während Präsenzprüfungen, Präsenzlehrveranstaltungen, bei Begegnungsverkehr und dem sonstigen Präsenzbetrieb. Es wird dringend empfohlen, die Mund-/Nasebedeckung auf dem gesamten Campus (d.h. auch auf dem Außengelände) der Universität zu tragen. Die MNB darf zum Essen oder Trinken kurz angehoben werden; das Anheben soll dabei auf das notwendige Maß beschränkt bleiben. Die MNB kann nur abgesetzt werden, wenn sich eine Person allein in einem Raum aufhält.
     
  • Das Entstehen von Menschenansammlungen in und vor Gebäuden soll so weit wie möglich durch entsprechende Planung vermieden werden (z.B. durch Abstandsmarkierungen, Einlassregelungen, ...).
     
  • Bei allen Räumen ist auf regelmäßige und ausreichende Lüftung durch ihre Nutzer*innen zu achten. Veranstaltungen mit 21 oder mehr Personen dürfen nur in Räumen durchgeführt werden, in denen eine technische Dauerbelüftung mit hoher Außenluftzuführung möglich ist. Präsenzlehrveranstaltungen mit bis zu 20 Personen können in Räumen mit Fensterlüftung durchgeführt werden, die regelmäßig zu lüften sind. Die Fensterflügel müssen dazu voll geöffnet werden. Lehrräume sind vor der Benutzung zu lüften, insbesondere, wenn sich zuvor andere Personen dort aufgehalten haben, und dann in regelmäßigen Abständen für 3 bis 10 Minuten als Stoßlüftung; empfohlen sind Abstände von höchstens 20 Minuten.
     
  • Bei jeder Präsenz an der Universität sind die Regelungen zur Rückverfolgbarkeit (Contact Tracing) gemäß § 2a Coronaschutzverordnung einzuhalten. Dies beinhaltet insbesondere die korrekte Angabe der für eine eventuelle Infektionsverfolgung notwendigen Kontaktdaten (Name, Adresse, private (ggf. zusätzlich dienstliche) Rufnummer). Studierende sind aufgefordert, die entsprechenden Daten in KLIPS 2.0 zu hinterlegen (Anleitung). Eine elektronische Datenspeicherung ist dabei nur mit Einwilligung der betroffenen Personen zulässig.
     
  • Für jede Präsenzlehrveranstaltung ist durch den*die Lehrende eine „Gefährdungsbeurteilung Corona“ zu erstellen und zu hinterlegen. Das Nähere regeln die Dekan*innen bzw. die Leitungen der zentralen Einrichtungen, die Präsenzlehrveranstaltungen anbieten.
     
  • Bei Praxislehrveranstaltungen mit Labortätigkeiten, insbesondere solchen mit Gefahrstoffen, Biostoffen, gentechnischen Organismen und radioaktiven Stoffen, dürfen die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nicht im Konflikt mit anderweitig erforderlichen und üblichen Schutzmaßnahmen stehen. Die Vorlage der Gefährdungsbeurteilung Corona sieht im Standard den Verzicht auf MNB im Labor vor, sofern der Mindestabstand gewährt ist, die Räume ausreichend technisch-belüftet sind und die Möglichkeit einer Exposition durch Gefahr- oder Bio- sowie anderer Stoffe ausgeschlossen ist. Sofern die Arbeitsgruppenleitung bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung zu der Einschätzung gelangt, dass die Infektionsgefahr durch Verzicht auf MNB höher einzustufen ist, als die durch die verwendeten Stoffe, können auch in Laboren geeignete MNB getragen werden. Die Vorlage für die notwendige GBU finden Sie auf der Internetseite der Stabsstelle 02.2. Es wird empfohlen, sich in Zweifelsfällen durch die Stelle 02.2 beraten zu lassen.

Durchführung von Exkursionen

Es sind nur Exkursionen zulässig, die nach der Prüfungsordnung verpflichtend sind und die nicht in ein Land führen, das zum Zeitpunkt der Abreise Risikogebiet ist. Für alle Phasen einer Exkursion gelten die nach dem Recht der bereisten Bundesländer erlassenen Coronaregeln. Dies betrifft etwa die zulässige Gruppengröße im öffentlichen Raum, die Regeln in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Museen, Gaststätten, Herbergen etc. Exkursionen bedürfen einer Genehmigung durch die/den Dekan*in auf Grundlage eines Hygienekonzepts und einer Gefährdungsbeurteilung Corona; die Entscheidung ist zu dokumentieren und ist nicht delegierbar. Contact Tracing (einfache Rückverfolgbarkeit gemäß § 2a CoronaSchVO NRW) ist sicherzustellen. Näheres hierzu findet sich in der Handreichung zu Exkursionen (PDF).

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Prüfungen im Wintersemester 2020/21

Prüfungen werden an der Universität zu Köln in verschiedenen Formaten durchgeführt, unter anderem als Online-Prüfungen über ILIAS und – in gut begründeten Ausnahmefällen - als Präsenzprüfungen. Über Prüfungstermine werden Studierende mindestens zwei Wochen im Voraus informiert.

Präsenzprüfungen und darauf vorbereitende Maßnahmen sind aktuell und bis mindestens 31.01.2021 gemäß Landesvorgaben nur zulässig, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht nach den 31.1.2021 verlegt werden können oder wenn die Verlegung dem Prüfling unzumutbar ist.

Die Fakultäten prüfen nun zeitnah im Einzelfall, welche Prüfungen und vorbereitenden Maßnahmen die Ausnahmetatbestände erfüllen und daher in Präsenz durchgeführt werden und informieren die Studierenden entsprechend frühzeitig.

Da aktuell nicht sicher zu sagen ist, ob vergleichbare Vorgaben des Landes über den 31.01. hinaus gelten werden, plant die Universität damit, dass auch im Februar mindestens jene Prüfungen in Präsenz stattfinden können werden, die die oben genannten Ausnahmekriterien erfüllen.

Die Fakultäten werden daher die Erfüllung der Ausnahmekriterien bereits jetzt für alle anstehenden Präsenzprüfungen des Monats Februar zeitnah prüfen und die Studierenden entsprechend informieren.

Die tatsächliche Durchführung in Präsenz ist jedoch abhängig von den weiteren Vorgaben des Landes.

Hygiene- und Infektionsschutzregelungen für Präsenzprüfungen

  • Es finden nur solche Prüfungen in Präsenz statt, bei denen Alternativen nicht möglich sind.
     
  • Bei der Durchführung von Präsenzprüfungen ist die Hygiene- und Schutzrichtlinie der Universität zu Köln zu beachten. Das verantwortungsvolle, individuelle Verhalten und die Einhaltung wesentlicher Regelungen durch jeden einzelnen und jede einzelne ist essentiell erforderlich, um Ihre und die Gesundheit aller Anwesenden zu schützen.
     
  • In allen von der Universität zu Köln genutzten Räumen muss eine Mund-/Nasebedeckung getragen werden. Dies gilt für die gesamte Dauer der Prüfung sowohl für Studierende als auch für das Aufsichtspersonal. Nur zum Trinken und Essen kann die Mund-Nase-Bedeckung angehoben werden. Bitte bringen Sie zur Prüfung Ihre eigene Mund-/Nasebedeckung mit.

    Wenn Studierende aus medizinischen Gründen während einer Präsenzprüfung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen und dies durch ein ärztliches Attest nachweisen können, wenden sie sich bitte umgehend und frühzeitig an das zuständige Prüfungsamt, damit eine Einzelfalllösung gefunden werden kann.

    Auch bei Einzelfalllösungen sind die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Universität zu Köln einzuhalten und ist die Gesundheit aller zu schützen. So ist auch dann, wenn eine Prüfung beispielsweise in einem Einzelraum geschrieben wird, von den Studierenden ein Gesichtsschild zum Schutze der anderen Anwesenden zu tragen. Wir bitten um Verständnis, dass die Organisation einer Einzelfalllösung aufwändig ist und eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann.
     
  • Ein Mindestabstand von 1,50 ist zwischen allen Beteiligten einzuhalten. Während der Prüfung wird dies durch die entsprechende Entfernung der Tische und der Plätze der Studierenden gewährleistet. Die Plätze, an denen die Studierenden Platz nehmen, sind markiert. Alle Studierende sind gebeten, in den Hörsälen/Seminarräumen nur auf den markierten Sitzen Platz zu nehmen und vor, nach und während der Prüfung darauf zu achten, stets den Mindestabstand einzuhalten.
     
  •  Bei jeder Präsenzprüfung ist Contact Tracing in Form der besonderen Rückverfolgbarkeit gemäß § 4a CoronaSchVO NRW sicherzustellen. Dies ist dann der Fall, wenn zusätzlich zur Kontaktdatenerfassung ein Sitzplan angefertigt wird und darin dokumentiert ist, welche Prüflinge wo gesessen haben.
     
  • Prüflinge müssen mindestens zwei Wochen vor der Prüfung über den Prüfungstermin informiert werden.
     
  • Zuschauer*innen sind von Prüfungen ausgeschlossen.
     
  • Alle Studierenden, die an Präsenzprüfungen der Universität zu Köln teilnehmen, werden dringend aufgefordert, die Universität unmittelbar zu informieren, sollte bei ihnen bis zu zwei Wochen nach Teilnahme an einer Präsenzklausur ein positiver Corona-Befund festgestellt werden. Sie sind aufgefordert, diese Information sowohl dem für ihre Prüfung zuständigen Prüfungsamt als auch dem Informationsbüro des Krisenstabs (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de ) zukommen zu lassen.

Prüfungs- und statusrechtliche Regelungen

  • Das Rektorat hat in Abstimmung mit den Fakultäten Regelungen zu statusrechtlichen Aspekten der Studierenden und zu prüfungsrechtlichen Aspekten beschlossen. Basis ist die Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die den Universitäten die Möglichkeiten eröffnet, von den Prüfungsordnungen abweichende Regelungen zu treffen. Die Regelungen sind in den Amtlichen Mitteilungen der Universität sowie hier (PDF) und hier (PDF) veröffentlicht.
     
  • Die o.g. prüfungsrechtlichen Regelungen sehen unter anderem vor, dass Prüfungen, die zwischen dem 01.04.2020 und dem 31.12.2021 abgelegt und nicht bestanden werden, als nicht unternommen gelten.
    Dies gilt jedoch nicht für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs als „mangelhaft (5,0)“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet werden. Ebenfalls ausgenommen sind Abschlussarbeiten einschließlich Schwerpunktseminare in der ersten Prüfung nach DRiG/JAG NRW sowie die Äquivalenzprüfungen im Rahmen des Modellstudienganges  Humanmedizin. Der entsprechende Beschluss ist in den Amtlichen Mitteilungen der Universität veröffentlicht.

    Ein Nichterscheinen bei einer Prüfung führt dabei zum Rücktritt und nicht zum Nichtbestehen, da gemäß des Beschlusses des Rektorats das Versäumnis einer Prüfung als begründeter Rücktritt ohne Verlust des Prüfungsanspruchs zu werten ist. Dies gilt wiederum nicht für Abschlussarbeiten, einschließlich Schwerpunktseminare in der ersten Prüfung nach DRiG/JAG NRW. Dadurch bedingte Verzögerungen gehen zu Lasten der Studierenden.

Bibliotheken

Die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) sowie einige Fachbibliotheken bieten unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen einen eingeschränkten Ausleih- und Rückgabebetrieb an. Bitte beachten Sie auch hierzu die näheren Informationen auf der Homepage der USB.
Das Arbeiten in Bibliotheken ist durch Landesvorgaben dagegen aktuell verboten.

Erhöhung der Regelstudienzeit

Um die Nachteile der Pandemie für Studierende abzufedern, hat das Land mit der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung – wie bereits für das Sommersemester 2020 – die individuelle Regelstudienzeit für alle im Wintersemester 2020/21 eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht. Für Studierende, die auch bereits im Sommersemester 2020 eingeschrieben waren, erhöht sich die individualisierte Regelstudienzeit damit nunmehr um zwei Semester.

Weitere Aktivitäten im Freizeitbereich

Aktivitäten im Freizeitbereich, wie der Universitätssport, Musikproben oder Schauspiel, sind aktuell unter anderem aufgrund der Landesvorgaben leider nicht möglich.

Vereinbarkeit von Familie und Studium

Beachten Sie hierzu bitte die Informationen für Eltern und pflegende Beschäftigte.

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Frequently Asked Questions