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Informationen für Studierende und Lehrende


Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Informationen, die Seite Sommerintersemester2021 (für Studierende) sowie die Portalseite Digital Education (für Lehrende)! Darüber hinaus informieren die Fakultäten und ihre Prüfungsämter über
spezifische Regelungen für Lehrveranstaltungen und Prüfungen.


AKTUELL gilt die Allgemeinverfügung für Hochschulen in NRW vom 14. Juli 2021 | Auswirkungen Universität zu Köln

Informationen zum Wintersemester 2021/22

Im Wintersemester will die Universität zu Köln, wenn irgendwie möglich, Präsenzlehre und -arbeiten wieder möglich machen. Deshalb bereiten wir aktuell unterschiedliche Szenarien vor, um selbst bei einschränkenden, behördlichen Vorgaben noch Präsenzanteile zu ermöglichen.  Besonders gelungene digitale Lehrformate, die in den letzten drei Semestern entwickelt wurden und sich bewährt haben, wollen wir als Weiterentwicklung von Studium und Lehre fortführen.  Selbstverständlich müssen wir bei allen Planungen sowohl die Entwicklung des Pandemiegeschehens als auch den Impffortschritt weiter beachten und berücksichtigen und unsere Planungen ggfs. kurzfristig daran anpassen. Hierauf hat die Universität jedoch nur bedingt Einfluss.

Lehre und Prüfungen im Sommersemester 2021

  • Am 15. Juni 2021 ist die neue Allgemeinverfügung für Hochschulen in NRW (AV Hochschulen) in Kraft getreten, die fortan den Kernhochschulbetrieb regelt. Hieraus ergeben sich einerseits Erleichterungen für Präsenzlehre und Präsenzprüfungen. Andererseits gibt es aber auch neue organisatorische Hürden, die eine vollständige Rückkehr zur Präsenz in den verbleibenden Wochen des SoSe 21 erschweren.

Allgemein

Der Verordnungsgeber weist in der Begründung der Verordnung darauf hin, dass die Rückkehr zur Präsenz umsichtig erfolgen sollte. Dieser Empfehlung schließt sich die Hochschulleitung an. In der Verordnungsbegründung wird bspw. explizit darauf hingewiesen, dass Hochschulen einen Teil ihrer Aufgaben erwiesenermaßen digital bewältigen können. Außerdem würden Großveranstaltungen mit eng besetzten Hörsälen das Infektionsrisiko ohne Not potenzieren. Klar ist auch, dass die Studierbarkeit eines Faches bei der Rückkehr in Präsenz gewährleistet bleiben muss. Hierbei müssen vor allen Dingen die Belange von Studierenden, die ihren Wohnort nicht in Köln haben, sowie von Risikogruppen berücksichtigt werden.

Es gelten daher an der Universität zu Köln die folgenden Leitlinien:

  • Für Präsenzveranstaltungen (Lehre und Prüfungen) entfällt das Erfordernis der „zwingenden Notwendigkeit“. Diese Veranstaltungen dürfen also standardmäßig in Präsenz durchgeführt werden. Teilnehmerbegrenzungen sind nicht mehr vorgesehen (vorher max. 50 Personen bei Lehre). Und abhängig von der Inzidenz (<50) darf unter bestimmten Bedingungen auch der Mindestabstand unterschritten werden. Diese Inzidenzstufe ist in Köln mittlerweile (11. Juni) erreicht, könnte sich aber natürlich jederzeit wieder ändern.

Bei allen Präsenzveranstaltungen (Lehrveranstaltungen und Prüfungen) sind die bekannten AHA+L-Regeln einzuhalten, die auch in der Hygiene- und Schutzrichtlinie der UzK festgehalten sind. Dazu gehören u.a. das Erfordernis der Kontaktnachverfolgung und der Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung der Belüftungsvorgaben.

Das verantwortungsvolle, individuelle Verhalten und die Einhaltung wesentlicher Regelungen durch jeden einzelnen und jede einzelne ist essentiell erforderlich, um Ihre und die Gesundheit aller Anwesenden zu schützen.

  • Für die Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung in allen ausschließlich kommunalen Inzidenzstufen zwingend ein Negativtestnachweis (<48h) erforderlich ist (siehe Nr. 2.3 AV Hochschulen). Dies muss vor Betreten des Raumes kontrolliert werden. Gilt für die Kommune und für ganz NRW die Inzidenzstufe 1, besteht die Negativtestpflicht nicht. Dies ist derzeit in Köln der Fall (01. Juli), aber auch das könnte sich natürlich jederzeit wieder ändern. Die Fakultäten erstellen Konzepte, wie sie ggfs. die Negativnachweise kontrollieren. Auf dem Campus der Universität (Seminargebäude) befindet sich derzeit ein Schnelltestzentrum, in dem Bürgertests angeboten werden.
     
  • Prüfungen in Präsenz sind wieder grundsätzlich zulässig, Online-Prüfungen bleiben selbstverständlich weiterhin möglich. Auch hier ist in allen ausschließlich kommunalen Inzidenzstufen ein Negativtest Teilnahmevoraussetzung. Gilt für die Kommune und für ganz NRW die Inzidenzstufe 1, besteht die Negativtestpflicht nicht.
     
  • Über die Rückkehr zur Präsenz können die Lehrenden grundsätzlich eigenverantwortlich entscheiden. Da jedoch weiterhin eine ausreichende Lüftung der Räume sichergestellt sein muss und in den meisten Fällen der Mindestabstand einzuhalten sein wird, bleiben Räume ein knappes Gut, so dass weiterhin nur wenige Veranstaltungen in Präsenz stattfinden können.
     
  • Die Raumplanung erfolgt auf Basis der zertifizierten Räume durch die Fakultäten. Für die Raumzuteilung gilt wie bislang: bei Veranstaltungen mit weniger als 20 Personen sind die Fakultäten, sonst das Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (D5) zuständig. Das KLIPS-Team muss ebenfalls einbezogen werden.

Die Hochschulleitung empfiehlt daher

  • Größere Veranstaltungen, bspw. mit mehr als 100 Teilnehmer:innen, sollten weiterhin nur digital angeboten werden. Bitte beachten Sie, dass ein Großteil der Studierenden noch nicht geimpft ist und viele Studierende derzeit nicht in Köln vor Ort sind.
     
  • Vor der Rückkehr zur Präsenz sollte jeder Lehrende ein Stimmungsbild der Studierenden einholen. Die Rückkehr zur Präsenz sollte frühzeitig kommuniziert werden.
     
  • Es sollte davon abgesehen werden, bereits digital geplante Prüfungen wieder in Präsenz zu verlegen, sofern dies nicht didaktisch zwingend erforderlich ist. Auf jeden Fall ist die Planungssicherheit für die Studierenden zu gewährleisten. Änderungen an den Prüfungsbedingungen (Format, Zeit, Raum, …) sind den Studierenden mind. 4 Woche vor der Prüfung mitzuteilen.
     
  • Wenn Sie Veranstaltungen in Präsenz planen, empfehlen wir die Priorisierung von

    • kleineren Gesprächs- und Diskursanlässen,
    • Veranstaltungen für die Studierenden, die erst kürzlich ihr Studium begonnen haben oder in der Abschlussphase sind,
    • Formaten, für die Präsenz zwingend erforderlich ist.

Hygiene- und Infektionsschutzregelungen für Präsenzprüfungen

  • Prüfungen in Präsenz sind grundsätzlich wieder zulässig.
     

  • In allen ausschließlich kommunalen Inzidenzstufen ist ein Negativtest Teilnahmevoraussetzung bei Präsenzprüfungen. Gilt für die Kommune und für ganz NRW die Inzidenzstufe 1, besteht die Negativtestpflicht nicht.
     

  •  Bei der Durchführung von Präsenzprüfungen ist die Hygiene- und Schutzrichtlinie der Universität zu Köln zu beachten: Während Präsenzprüfungen muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Dies gilt ungeachtet davon, ob Mindestabstände eingehalten werden. Dies gilt für die gesamte Dauer der Prüfung sowohl für Studierende als auch für das Aufsichtspersonal. Die Universität empfiehlt, dabei auf chirurgische (OP-)Masken zurückzugreifen. Studierende werden gebeten, eigene medizinische Masken mitzubringen. Beschäftigten werden bei Bedarf chirurgische Masken gestellt. Nur zum Trinken und Essen kann die Mund-Nase-Bedeckung angehoben werden.
     

  • Wenn Studierende aus medizinischen Gründen während einer Präsenzprüfung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen und dies durch ein qualifiziertes ärztliches Attest nachweisen können, wenden sie sich bitte umgehend und frühzeitig an das zuständige Prüfungsamt, damit eine Einzelfalllösung gefunden werden kann.
     

  • Auch bei Einzelfalllösungen sind die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Universität zu Köln einzuhalten und ist die Gesundheit aller zu schützen. So ist auch dann, wenn eine Prüfung beispielsweise in einem Einzelraum geschrieben wird, von den Studierenden ein Gesichtsschild zum Schutze der anderen Anwesenden zu tragen. Wir bitten um Verständnis, dass die Organisation einer Einzelfalllösung aufwändig ist und eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann.
     

  • Ein Mindestabstand von 1,50 Meter ist zwischen allen Beteiligten einzuhalten. Während der Prüfung wird dies durch die entsprechende Entfernung der Tische und der Plätze der Studierenden gewährleistet. Die Plätze, an denen die Studierenden Platz nehmen, sind markiert. Alle Studierende sind gebeten, in den Hörsälen/Seminarräumen nur auf den markierten Sitzen Platz zu nehmen und vor, nach und während der Prüfung darauf zu achten, stets den Mindestabstand einzuhalten.
    Wenn es in Präsenzlehre und -prüfung zwingend erforderlich ist, darf dabei weiterhin der Mindestabstand unterschritten werden (beispielsweise bei Behandlungskursen im medizinischen Bereich). In diesen Fällen ist auf eine möglichst kontaktarme Durchführung, vorheriges Händewaschen beziehungsweise Händedesinfektion sowie das Tragen einer OP- oder FFP2-Maske (soweit tätigkeitsabhängig möglich) zu achten.
     

  • Bei allen Räumen ist auf regelmäßige und ausreichende Lüftung durch ihre Nutzer*innen zu achten. Die Fensterflügel müssen dazu voll geöffnet werden; in Räumen, die von nur einer Person regelmäßig allein genutzt werden, reicht Kipplüftung. Eine Fensterlüftung muss in regelmäßigen Abständen für 3 bis 10 Minuten als Stoßlüftung erfolgen; empfohlen sind in Büroräumen Abstände von höchstens 60 Minuten, in Besprechungsräumen von höchstens 20 Minuten. Besprechungs- und Prüfungs-/Vorlesungsräume sind zusätzlich bereits vor der Benutzung zu lüften, insbesondere dann, wenn sich zuvor andere Personen dort aufgehalten haben. Veranstaltungen mit 21 oder mehr Personen dürfen nur in Räumen durchgeführt werden, in denen eine technische Dauerbelüftung mit hoher Außenluftzuführung möglich ist.
     

  • Bei jeder Präsenzprüfung ist  Contact Tracing in Form der einfachen Rückverfolgbarkeit gemäß § 4a CoronaSchVO NRW sicherzustellen. Dies umfasst die Kontaktdatenerfassung aller Prüflinge.
     

  • Studierenden, die einer Risikogruppe angehören oder mit einer Person in einem Haushalt leben, die einer Risikogruppe angehört, und daher nicht an Prüfungen in Präsenz teilnehmen können, wird angemessener Nachteilsausgleich gewährt. Diesen beantragen Sie frühzeitig unter Vorlage eines ärztlichen Attestes und ggfs. weiterer Nachweise bei dem für Ihre Prüfung zuständigen Prüfungsamt.
     

  • Prüflinge müssen mindestens zwei Wochen vor der Prüfung über den Prüfungstermin informiert werden.
     

  • Zuschauer*innen sind von Prüfungen ausgeschlossen.
     

  • Alle Studierenden, die an Präsenzprüfungen der Universität zu Köln teilnehmen, werden dringend aufgefordert, die Universität unmittelbar zu informieren, sollte bei ihnen bis zu zwei Wochen nach Teilnahme an einer Präsenzklausur ein positiver Corona-Befund festgestellt werden. Sie sind aufgefordert, diese Information sowohl dem für ihre Prüfung zuständigen Prüfungsamt als auch dem Informationsbüro des Krisenstabs (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de) zukommen zu lassen.

Prüfungs- und statusrechtliche Regelungen

  • Das Rektorat hat in Abstimmung mit den Fakultäten Regelungen zu statusrechtlichen Aspekten der Studierenden und zu prüfungsrechtlichen Aspekten beschlossen. Basis ist die Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die den Universitäten die Möglichkeiten eröffnet, von den Prüfungsordnungen abweichende Regelungen zu treffen. Die Beschlüsse des Rektorats zur Regelung der prüfungsrechtlichen Aspekte (AM 01/2021) sowie der statusrechtlichen Aspekte der Studierenden (AM 03/2021) nach Corona-Epidemie-Hochschulverordnung sind nun in den Amtlichen Mitteilungen der Universität veröffentlicht. Sie sind online zu finden unter https://am.uni-koeln.de/e34120/am_mitteilungen/@23/AM_2021-24_OnlinePruefungen_Freiversuch_ger.pdf und https://am.uni-koeln.de/e34120/am_mitteilungen/@2/AM_2021-03_2RR-BeschlussEinschreibung_WiSe_20_21_ger.pdf.
     
  • Die o.g. prüfungsrechtlichen Regelungen sehen unter anderem vor, dass Prüfungen, die zwischen dem 01.04.2020 und dem 30.09.2021 abgelegt und nicht bestanden werden, als nicht unternommen gelten.
    Dies gilt jedoch nicht für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs als „mangelhaft (5,0)“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet werden. Ebenfalls ausgenommen sind Abschlussarbeiten einschließlich Schwerpunktseminare in der ersten Prüfung nach DRiG/JAG NRW sowie die Äquivalenzprüfungen im Rahmen des Modellstudienganges Humanmedizin. Der entsprechende Beschluss ist in den Amtlichen Mitteilungen der Universität veröffentlicht.

    Ein Nichterscheinen bei einer Prüfung führt dabei zum Rücktritt und nicht zum Nichtbestehen, da gemäß des Beschlusses des Rektorats das Versäumnis einer Prüfung als begründeter Rücktritt ohne Verlust des Prüfungsanspruchs zu werten ist. Dies gilt wiederum nicht für Abschlussarbeiten, einschließlich Schwerpunktseminare in der ersten Prüfung nach DRiG/JAG NRW. Dadurch bedingte Verzögerungen gehen zu Lasten der Studierenden.

Bibliotheken

Die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) sowie einige Fachbibliotheken bieten unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen einen eingeschränkten Ausleih- und Rückgabebetrieb an. Bitte beachten Sie auch hierzu die näheren Informationen auf der Homepage der USB.

Erhöhung der Regelstudienzeit

Um die Nachteile der Pandemie für Studierende abzufedern, hat das Land mit der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung (§ 10 Absatz 1) – wie bereits für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 – die individualisierte Regelstudienzeit für alle im Sommersemester 2021 eingeschriebenen (und nicht beurlaubten) Studierenden um ein weiteres Semester erhöht. Für Studierende, die im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/2021 und im Sommersemester 2021 eingeschrieben waren, erhöht sich die individualisierte Regelstudienzeit damit nunmehr um drei Semester.

Vereinbarkeit von Familie und Studium

Beachten Sie hierzu bitte die Informationen für Eltern und pflegende Beschäftigte.

Frequently Asked Questions