zum Inhalt springen

Beschäftigte


Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Informationen sowie die Rechtsgrundlagen.


Home-Office und Arbeiten in Präsenz

Allgemeines

Die Arbeit von zuhause ist bis auf weiteres der Regelfall, es sei denn, dem stehen dienstliche Belange entgegen. Präsenzarbeit an der Universität ist in dem Umfang zulässig, in dem sie dienstlich erforderlich ist und in dem die Einhaltung der Hygiene- und Schutzrichtlinie sichergestellt wird. Präsenzarbeit ist auf Wunsch der Beschäftigten in Rücksprache mit den Führungskräften sowie bei Einhaltung der Hygiene- und Schutzrichtlinie auch zulässig, wenn die Beschäftigten zu Hause in der Arbeit deutlich eingeschränkt sind, bspw. aufgrund fehlender ruhiger oder eingeschränkt ergonomischer Arbeitsmöglichkeiten.

  • Die Entscheidung über die Präsenzarbeit trifft die oder der Vorgesetzte und dokumentiert die Begründung und die Entscheidung schriftlich. Außerdem ist es erforderlich, dass für die jeweiligen Präsenz-Arbeitsplätze und Arbeitsbereiche durch die*den Vorgesetzte*n eine ergänzende Gefährdungsbeurteilung ‚Corona‘ vorgenommen wird. Eine Vorlage zur ergänzenden Gefährdungsbeurteilung findet sich hier. Unterstützung bietet die Stelle 02.2 Arbeits-und Umweltschutz.
     
  • Die Dokumentation über die Entscheidung sowie die Gefährdungsbeurteilung sind in Kopie auch der vorgesetzten Stelle (in den Fakultäten dem Dekanat und in Zentralen Einrichtungen der Leitung sowie in den Dezernaten und Stabsstellen der jeweiligen Leitung bzw. dem Kanzler) zur Kenntnis zu geben.
     
  • Jede Organisationseinheit stellt sicher, dass die einschlägigen Regeln der Hygiene- und Schutzrichtlinie der Universität eingehalten werden; die Führungskräfte und die Beschäftigten sind gemeinsam zur Einhaltung verpflichtet. Die Führungskraft unterweist die Beschäftigten entsprechend.
     
  • Dabei muss die Führungskraft weiterhin mit geeigneten Maßnahmen potentiellen persönlichen Kontakt minimieren. Den Beschäftigten sollen für ihre Tätigkeit Einzelräume angeboten werden. In allen Arbeitsräumen, in denen eine Raumnutzung durch mehr als eine Person nicht vermieden werden kann (insbesondere Büros und Werkstätten), muss für jede Person eine Fläche von mind. 12,5 m2 verfügbar sein; das gilt nicht für Lehr- und Prüfungsveranstaltungen, Gremiensitzungen und andere Zusammenkünfte sowie naturwissenschaftliche Labore. Bei dauerhafter Nutzung des Raumes durch mehr als eine Person muss der Abstand zwischen den Personen größer als der Mindestabstand sein.
     
  • Die Führungskräfte sind aufgefordert, die Anwesenheitszeiten und die Belegungszeiten für Räume rechtzeitig vorab zu regeln und zeitlich zu entzerren.
     
  • Bei jeder Präsenz an der Universität sind die gesetzlichen Regelungen zur Rückverfolgbarkeit (Contact Tracing) gemäß § 2a Coronaschutzverordnung einzuhalten. Dies beinhaltet insbesondere die korrekte Angabe der für eine eventuelle Infektionsverfolgung notwendigen Kontaktdaten (Name, Adresse, private (ggf. zusätzlich dienstliche) Rufnummer). Die Anwesenheit von Beschäftigten ist zu erfassen, auch bei überwiegender Tätigkeit in Einzelbüros. Eine elektronische Datenspeicherung ist nur mit Einwilligung der betroffenen Personen zulässig. Allen Universitätsmitgliedern und -angehörigen wird ergänzend die Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes dringend empfohlen.
     
  • Hinweis für die Zentralverwaltung: Die Telearbeitsregelungen der Zentralverwaltung (und angeschlossenen Bereiche) regeln nicht die Home Office-Arbeit für die aktuell erforderlichen Bedarfe. Daher sind diese hier nicht einschlägig.

Weiterhin gelten folgende Sonderregelungen:

  • Die Belange von Personen, die von einem schweren SARS-CoV-2-Krankheitsverlauf betroffen sein können, sind angemessen und im Einzelfall zu berücksichtigen. Die Risikoeinschätzung kann nach der Einschätzung des RKI zu Risikogruppen nur individuell erfolgen. Zur individuellen Bewertung der Risikofaktoren bedarf es daher im Zweifel einer medizinischen Begutachtung, die in Form einer Bescheinigung/eines Attests (ausgestellt durch Facharzt*in oder Allgemeinmediziner*in) bestätigt wird. Diese/s ist auf Nachfrage der Führungskraft, hilfsweise dem Personalmanagement vorzulegen. Das ärztliche Attest bescheinigt, dass der*die Beschäftigte "eine Person mit einem höheren Risiko für einen schweren SARS-CoV-2Krankheitsverlauf ist". Welche Diagnose genau vorliegt, soll nicht angegeben werden. Entsprechendes gilt für den Fall, dass die Person mit einer hochgefährdeten Person in häuslicher Gemeinschaft lebt bzw. regelmäßig mit dieser in Kontakt steht, weil sie diese z.B. pflegt.
     
  • Für Beschäftigte, die aufgrund von Einschränkungen bei Kindertagesstätten und Schulen erhöhte Aufwände bei der Kinderbetreuung haben, soll das Arbeiten von Zuhause ermöglicht werden, sofern es mit ihren Aufgaben vereinbar ist.
     
  • Alle Universitätsmitglieder, insbesondere Führungskräfte, sind aufgefordert, bei der Anwendung der Hygiene- und Schutzregelungen die Hinweise für eine barrierefreie Umsetzung zu beachten.
     
  • Bitte beachten Sie zudem: Für das Personal, das in der Krankenversorgung tätig ist, gelten die Regelungen des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät, die gegebenenfalls abweichen können.

Forschungsarbeiten in Laboren

  • Bei allen Labortätigkeiten, insbesondere solchen mit Gefahrstoffen, Biostoffen, gentechnischen Organismen und radioaktiven Stoffen, dürfen die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nicht im Konflikt mit anderweitig erforderlichen und üblichen Schutzmaßnahmen stehen. Die Vorlage der „Gefährdungsbeurteilung Corona“ sieht im Standard den Verzicht auf MNB im Labor vor, sofern der Mindestabstand gewährt ist, die Räume ausreichend technisch-belüftet sind und die Möglichkeit einer Exposition durch Gefahr- oder Bio- sowie anderer Stoffe ausgeschlossen ist. Sofern die Arbeitsgruppenleitung bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung zu der Einschätzung gelangt, dass die Infektionsgefahr durch Verzicht auf MNB höher einzustufen ist, als die durch die verwendeten Stoffe, können auch in Laboren geeignete MNB getragen werden.
     

  • Die Vorlage für die notwendige GBU finden Sie auf der Internetseite der Stabsstelle 02.2.
     

  • Es wird empfohlen, sich in Zweifelsfällen durch die Stelle 02.2 beraten zu lassen. Die Stelle 02.2 und ggf. der Betriebsärztliche Dienst wird die Einhaltung der Regelungen stichprobenartig überprüfen.

zum Seitenanfang

Dienstreisen und Exkursionen

Dienstreisen und Exkursionen innerhalb Deutschlands sind möglich. Dienstreisen und Exkursionen ins Ausland werden bis auf weiteres nicht mehr genehmigt, bereits bewilligte sind widerrufen. Für Exkursionen ist die Handreichung zu Exkursionen (PDF) zu beachten.

  • Dienstreisen und Exkursionen innerhalb Deutschlands sind genehmigungsfähig. Anträge sind über die jeweiligen Vorgesetzten an die Dekanin / den Dekan, bei Zentralen Einrichtungen die jeweilige Leitung sowie in der Zentralverwaltung den Kanzler zu richten.
     
  • Nicht genehmigungsfähig sind Dienstreisen und Exkursionen ins Ausland; Ausnahmen sind nur im Einzelfall nach Darlegung einer unabwendbaren Notwendigkeit möglich und wenn sie nicht in ein bei Abreise vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenes Risikogebiet führen. Entsprechende Anträge sind ebenfalls an die Dekanin/den Dekan, bei Zentralen Einrichtungen die jeweilige Leitung sowie in der Zentralverwaltung den Kanzler zu richten.
     
  • Das Genehmigungsrecht für Dienstreisen und Exkursionen wird entsprechend für alle Reiseziele (Ausland wie Inland) auf die Dekanin / den Dekan bzw. die Leitung der Zentralen Einrichtung delegiert; für Beschäftigte der Zentralverwaltung erfolgen Genehmigungen weiterhin über den Kanzler. Eine weitere Delegation des Genehmigungsrechtes ist nicht möglich.
     
  • Dienstgänge, also Gänge oder Fahrten am Dienst- oder Wohnort zur Erledigung von Dienstgeschäften außerhalb der Dienststätte, sind ab sofort wieder ohne Genehmigung möglich.
     
  • Informationen der Reisekostenstelle

    Für das Personal, das in der Krankenversorgung tätig ist, gelten die Regelungen des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät.

zum Seitenanfang

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Beachten Sie hierzu bitte die speziellen Covid-19 Informationen für (studierende) Eltern und pflegende Beschäftigte.

 

Frequently Asked Questions

FAQ Schutzmittel und Mund-Nase-Bedeckungen Akkordeon

FAQ (Fast) alles rund um das Thema Dienstreisen und Reisekostenabrechnung

Für das Personal, das in der Krankenversorgung tätig ist, gelten die Regelungen des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät.

FAQ (Fast) alles rund um das Thema Homeoffice