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Coronaschutzverordnung des Landes vom 20. August 2021

Seit dem 20. August ist in NRW eine neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in Kraft, die völlig neu strukturierte Rahmenbedingungen enthält.

Kurzfristig relevante Neuerungen

•    Die "Allgemeinverfügung Hochschulen" ist außer Kraft, für Hochschulen gilt nur noch die CoronaSchVO NRW.
•    Die Inzidenzstufen (0 bis 3) sind aufgehoben, es gibt nur noch eine 7-Tage-Inzidenzschwelle ab 35, die in Köln derzeit überschritten ist.
•    Daraus folgt für Präsenzlehre und Präsenzprüfungen:
-  Alle Teilnehmenden (einschl. Lehrende/Prüfende) müssen 3G erfüllen, also geimpft, genesen oder getestet sein.
-  Dies ist von der Veranstaltungsleitung sicherzustellen, also zu prüfen. Die Identität der Teilnehmenden muss hingegen nur stichprobenweise geprüft werden.
-  Das Maskenerfordernis (medizinische Maske) aus der HygSchRL für Vorlesungs-/Seminarteilnehmer*innen gilt nach wie vor. Die Ausnahme von der Maskenpflicht für Lehrende und Vortragende gilt allerdings weiter.
•    Die 3G-Pflicht gilt auch für alle anderen Präsenzveranstaltungen an der Universität in Innenräumen (z.B. Gremiensitzungen, Besprechungen, akad. Feiern). Auch hier hat die Veranstaltungsleitung die Überprüfung sicherzustellen.
•    Abgesehen von den genannten Präsenzveranstaltungen und der Urlaubsrückkehr besteht für die Beschäftigten bei der Arbeit keine 3G-Pflicht. Homeoffice und (nach Möglichkeit) Einzelbüros haben derzeit weiterhin Vorrang.
•    Die Rückverfolgbarkeit (Contact Tracing) ist aufgehoben. Die bislang aufbewahrten Listen müssen vernichtet werden.
•    Die Pflicht der Beschäftigten zum Test- oder Immunisierungsnachweis nach Urlaubsrückkehr bleibt bestehen.