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Allgemeine Informationen

Umgang mit Corona-Infektions- und -Verdachtsfällen

Erkrankung

  • Bei Vorliegen von akut ansteckenden Erkrankungen oder wenn SARS-CoV-2-typische Symptome in den letzten 48 h aufgetreten sind – wie Husten (produktiv, trocken) oder Halsschmerzen, Fieber, Durchfall und besonders: plötzlicher Geruchs- und / oder Geschmacksverlust –, ist davon abzusehen, in der Universität  zu erscheinen. Für diese Personen gilt ein Hausverbot.
     
  • Alle Personen sollen bei Verdacht auf oder Unsicherheit über eine mögliche Corona-Infektion unverzüglich eine*n Arzt*in kontaktieren und bis zur Abklärung die Universität nicht aufsuchen. Beschäftigte, die gesundheitlich dazu in der Lage sind, haben in dieser Zeit von Zuhause zu arbeiten. Die Führungskraft sorgt für die Ermöglichung, soweit die dienstlichen Aufgaben dies erlauben.

Mitteilung eines Corona-Infektionsfalls

  • Alle Personen, bei denen bis zu zwei Wochen nach einer Präsenz an der Universität ein positiver Corona-Befund festgestellt wird, sind aufgefordert, die Universität über das Informationsbüro des Krisenstabs (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de) unmittelbar darüber in Kenntnis zu setzen.
     
  • Beschäftigte (auch SHK) informieren neben dem Informationsbüro des Krisenstabs (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de) auch ihre Führungskraft und die Personalsachbearbeitung und benennen ihre Kontaktpersonen innerhalb der wahrscheinlichen Inkubationszeit.
     
  • Studierende werden aufgefordert, diese Informationen den jeweiligen Lehrenden bzw. Prüfenden sowie dem Informationsbüro des Krisenstabs (info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de) zukommen zu lassen.
     
  • Klinisch tätiges Personal und Studierende, die im Bereich der Krankenversorgung eingesetzt sind, sowie Beschäftigte der Universität, die auf dem Universitätsklinikgelände – z.B. in Gebäuden mit Nutzung durch Beschäftigte der Klinik und der Universität – arbeiten, informieren zusätzlich das Kontaktpersonen-Management der Universitätsklinik.

Weiteres Vorgehen und Rückverfolgbarkeit

  • Führungskräfte, Lehrende oder Prüfende, die von einem Infektionsfall in ihrem Bereich erfahren, informieren unmittelbar auch ihre jeweiligen Vorgesetzten sowie das Informationsbüro des Krisenstabs unter info-praeventionSpamProtectionverw.uni-koeln.de.
     
  • Die weiteren Schritte werden vom Büro des Krisenstabs koordiniert.

Kommt es an der Universität zu Infektionsfällen, entscheidet grundsätzlich das Gesundheitsamt über die zu treffenden Maßnahmen.

Ergänzend sieht die Universität folgende weitere Maßnahmen vor:

  • Im Falle eines Infektionsfalls in einer Präsenzlehrveranstaltung oder Präsenzprüfung erfolgt eine erste gemeinsame Lagebesprechung der Universitätsleitung mit den betroffenen Bereichen; dabei wird auch über weitere Maßnahmen, wie z.B. erforderliche Raumdesinfektion entschieden. Anschließend werden Personen, die sich mit der infizierten Person in einem Raum befunden haben, durch die zuständige Fakultät bzw. Zentrale Einrichtung über das Auftreten eines Infektionsfalls informiert.
     
  • Im Falle eines Infektionsfalls im Bereich der Beschäftigten werden die Beschäftigten des entsprechenden Bereichs durch ihre Führungskraft, hilfsweise die Abteilung Personalmanagement über das Auftreten eines Infektionsfalls informiert. Alle Personen, die mit der infizierten Person in Kontakt standen und die nicht unter behördlich angeordnete Quarantäne gestellt worden sind, werden dringend gebeten, für 14 Tage nicht an die Universität zu kommen und insgesamt Kontakte möglichst zu minimieren. Sie haben in dieser Zeit von Zuhause zu arbeiten. Die Führungskraft sorgt für die Ermöglichung, soweit die dienstlichen Aufgaben dies zulassen.

Häusliche Absonderung (Quarantäne)

  • Für den Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne haben Beschäftigte dies ihrer Personalsachbearbeitung zu melden, um der Universität die Möglichkeit zu eröffnen, Ersatzansprüche gemäß Infektionsschutzgesetz geltend zu machen.

 

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Hausverbote zur Verringerung der Infektionsgefährdung

  1. Personen (Beschäftigte, Studierende, Gastwissenschaftler*innen und andere Gäste wie Angehörige oder Handwerker*innen von Fremdfirmen), bei denen eine Corona-Infektion besteht, dürfen die Universität zu Köln nicht betreten (Gelände und Gebäude), bis nachgewiesen ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist. Für sie besteht, aus gebotener Fürsorge zum Schutze Dritter, ein Hausverbot.
     
  2. Personen, die in engem Kontakt (Kategorie I des RKI) mit an dem neuartigen Virus erkrankten Personen standen oder noch stehen, weil sie z.B. diese pflegen, wird für die Dauer des engen Kontaktes und 14 Tage darüber hinaus ebenfalls ein Hausverbot für die Universität zu Köln (Gelände und Gebäude) ausgesprochen. Die nähere Bestimmung von Personen mit ‚engem Kontakt‘ (Kategorie I) gemäß RKI finden Sie hier:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html#doc13516162bodyText2
     
  3. Personen, die aus internationalen Risikogebieten gemäß Robert-Koch-Institut einreisen, dürfen die Universität zu Köln – unabhängig von der Dauer des Aufenthalts und davon, ob sie Symptome aufweisen – für 14 Tage nach Einreise nicht betreten. Für sie besteht ein Hausverbot für die Universität zu Köln (Gelände und Gebäude)

Eine Befreiung von den Hausverboten ist grundsätzlich nicht durch die Vorlage eines negativen SARS-CoV-2-Test möglich.

Ausgenommen von den Hausverboten sind ausschließlich und einmalig nur:
a)    Studierende für die Ablegung studienbezogener Prüfungen,
b)    Bewerber*innen, die einer Einladung einer Berufungskommission folgen,
c)    andere Stellenbewerber*innen auf Einladung einer Auswahlkommission, soweit das Auswahlverfahren ein persönliches Erscheinen erforderlich macht,
die dem zuständigen Prüfungsamt bzw. der*m Berufungskommissionsvorsitzenden oder der*m Auswahlkommissionsvorsitzenden einen auf sie ausgestellten negativen Corona-Test in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Der Test muss die Anforderungen zur Anerkennung als molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2b erfüllen (insbesondere: PCR-Verfahren aus einem EU-Land oder auf der RKI-Seite ausgewiesenen Land). Der Test darf zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden alt sein.

Für klinisch tätiges Personal bzw. Personal und Studierende, die im Bereich der Krankenversorgung eingesetzt sind, sowie Beschäftigte der Universität, die auf dem Universitätsklinikgelände – z.B. in Gebäuden mit Nutzung durch Beschäftigte der Klinik und der Universität – arbeiten, gelten abweichend die Regelungen der Medizinischen Fakultät und/oder des Universitätsklinikums.

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Hygiene- und Infektionsschutzregelungen für Veranstaltungen und Arbeiten in Präsenz

Ausführlich finden sich die Hygiene- und Infektionsschutzregelungen hier.

Präsenz an der Universität soll weiterhin nur in eingeschränkten Maße stattfinden. Es soll in Homeoffice gearbeitet und digitale Lehrangebote unterbreitet werden. Für alle Präsenzveranstaltungen sowie das Arbeiten in Präsenz sind die folgenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen zu beachten:

  • Die allgemeinen Verhaltensregeln zum Infektionsschutz sind auch weiterhin zu beachten (z.B. Handhygiene, Nies- und Hustenetikette, Abstandsregeln).
     
  • In allen von der UzK genutzten Gebäuden muss eine Mund-/Nasebedeckung (sog. Alltagsmaske) getragen werden. Diese kann nur abgesetzt werden, wenn sich eine Person allein in einem Raum aufhält. Dies gilt auch während Präsenzprüfungen, Präsenzlehrveranstaltungen, bei Begegnungsverkehr und dem sonstigen Präsenzbetrieb. Die MNB darf zum Essen oder Trinken kurz angehoben werden; das Anheben soll dabei auf das notwendige Maß beschränkt bleiben. Es wird dringend empfohlen, die Mund-/Nasebedeckung auf dem gesamten Campus (d.h. auch dem Außengelände) der UzK zu tragen.
     
  • In allen Gebäuden und Räumen der UzK ist ein Mindestabstand zwischen Personen von mind. 1,50 m einzuhalten. Bei Begegnungsverkehr oder bei notwendigen Tätigkeiten, die ohne eine Unterschreitung nicht durchführbar sind, darf der Mindestabstand kurzzeitig unterschritten werden. Bei Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen jeweils mit höchstens 20 Teilnehmer*innen darf der Mindestabstand bei der Bestuhlung unterschritten werden, wenn die Teilnehmer*innen feste Sitzplätzen erhalten und zusätzlich zur Kontaktdatenerfassung ein Sitzplan angefertigt wird (besondere Rückverfolgbarkeit gemäß § 2a CoronaSchVO NRW).
     
  • Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen dürfen nur in zertifizierten Räumen durchgeführt werden. Zentral vergebene Räume werden durch Dezernat 5 zertifiziert, dezentrale Räume können nach Einweisung durch Dezernat 5 von den Fakultäten zertifiziert werden.
     
  • Das Entstehen von Menschenansammlungen in und vor Gebäuden muss so weit wie möglich durch entsprechende Planung vermieden werden (z.B. durch Abstandsmarkierungen, Einlassregelungen, ...)
     
  • Bei allen Räumen ist auf regelmäßige und ausreichende Lüftung durch ihre Nutzer*innen zu achten. Die Fensterflügel müssen dazu voll geöffnet werden; in Räumen, die von nur einer Person regelmäßig allein genutzt werden, reicht Kipplüftung. Eine Fensterlüftung muss in regelmäßigen Abständen für 3 bis 10 Minuten als Stoßlüftung erfolgen; empfohlen sind in Büroräumen Abstände von höchstens 60 Minuten, in Besprechungsräumen von höchstens 20 Minuten. Besprechungs- und Prüfungs-/Vorlesungsräume sind zusätzlich bereits vor der Benutzung zu lüften, insbesondere dann, wenn sich zuvor andere Personen dort aufgehalten haben. Veranstaltungen mit 21 oder mehr Personen dürfen nur in Räumen durchgeführt werden, in denen eine technische Dauerbelüftung mit hoher Außenluftzuführung möglich ist. Die Räumlichkeiten werden prioritär für Präsenzlehre und Präsenzprüfungen verwendet. Sonstige dienstlich erforderliche Raumbedarfe können in diesen Räumen nur berücksichtigt werden, wenn sie nicht durch Präsenzlehrveranstaltungen oder Präsenzprüfungen belegt sind.
     
  • Bei jeder Präsenz an der Universität sind die Regelungen zur Rückverfolgbarkeit (Contact Tracing) gemäß § 2a Coronaschutzverordnung einzuhalten. Dies beinhaltet insbesondere die korrekte Angabe der für eine eventuelle Infektionsverfolgung notwendigen Kontaktdaten (Name, Adresse, private (ggf. zusätzlich dienstliche) Rufnummer). Studierende sind aufgefordert, die entsprechenden Daten in KLIPS 2.0 zu hinterlegen (Anleitung). Eine elektronische Datenspeicherung ist dabei nur mit Einwilligung der betroffenen Personen zulässig. Allen Universitätsangehörigen wird ergänzend die Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes dringend empfohlen.
     
  • Die Führungskräfte sind aufgefordert, die Anwesenheitszeiten und die Belegungszeiten für Räume vorab zu regeln und zeitlich zu entzerren. Die Anwesenheit von Beschäftigten ist zu erfassen, auch bei überwiegender Tätigkeit in Einzelbüros.
     
  • Beschäftigten, die ihre Tätigkeit in Präsenz an der Universität ausüben, sollen Einzelräume angeboten werden. In allen Arbeitsräumen, in denen eine Raumnutzung durch mehr als eine Person nicht vermieden werden kann (insbesondere Büros und Werkstätten), muss für jede Person eine Fläche von mind. 12,5 m2 verfügbar sein. Dies gilt nicht für Lehr- und Prüfungsveranstaltungen, Gremiensitzungen und andere Zusammenkünfte sowie naturwissenschaftliche Labore. Hier ist der Mindestabstand jedoch ebenso zwingend einzuhalten, dies ist unter Beachtung der räumlichen Situation und der organisatorischen Abläufe durch geeignete Maßnahmen wie die Beschränkung der Personenzahl sicherzustellen. Bei dauerhafter Nutzung des Raumes durch mehr als eine Person muss der Abstand zwischen den Personen größer als der Mindestabstand sein.
     
  • Die Ausstattung von Sanitäranlagen, die Reinigung und Desinfektion von Räumen und Oberflächen wird entsprechend der Schutz- und Hygienevorgaben des Robert-Koch-Instituts organisiert.
     
  • Treffen mehrere Personen, etwa während der Präsenzarbeit, außerhalb von Gremiensitzungen oder Zusammenkünften zusammen, haben diese in eigener Verantwortung für vier Wochen nach dem Zusammentreffen zu gewährleisten, dass im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen der unteren Gesundheitsbehörde mit Kontaktdaten benannt werden können; das gilt nicht, wenn für das Zusammentreffen gesetzlich Anonymität vorgesehen ist. In geeigneten Fällen können die Organisationseinheiten dies zentral organisieren. Im Zweifel sind persönliche Listen zu führen.

Alle Universitätsmitglieder sind aufgefordert, bei der Anwendung dieser Regelungen die Hinweise für eine barrierefreie Umsetzung zu beachten.

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Veranstaltungen

  • Um die durch die Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen reduzierten Raumkapazitäten der Universität zu Köln für Präsenzprüfungen, Präsenzlehre sowie andere künftig dienstlich erforderliche Veranstaltungen vorzuhalten, können für andere Präsenzveranstaltungen (insb. solche mit externen Teilnehmer*innen, z.B. Konferenzen, Tagungen, Workshops) bis zum Ende des Wintersemesters (31.03.2021) keine Räume innerhalb der Universität zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt auch, wenn für Veranstaltungen in diesem Zeitraum bereits Räume gebucht wurden. Bereits in den Lehrräumen geplante Veranstaltungen sind als Präsenzveranstaltungen abzusagen oder außerhalb der Universität durchzuführen.

Für Gremiensitzungen gilt folgendes:

  • Die gesetzlich vorgeschriebenen oder in Ordnungen verankerten Gremien (z. B. Senat, Rektorat, Hochschulrat, engere Fakultäten, Kommissionen, Personalräte) können in Präsenz tagen, wenn die Regelungen der Hygiene- und Schutzrichtlinie eingehalten werden. Das Rektorat rät dringend, nur in Präsenz zu tagen, wenn es dafür zwingende Gründe gibt und ein alternatives, digitales oder telefonisches Format nicht möglich ist.
     
  • Für alle anderen Zusammenkünfte und Versammlungen einschließlich Begehungen und Bewerbungsgespräche (auch bei Berufungen) sind das Vorliegen zwingender Gründe und das Fehlen alternativer Formate Voraussetzung für ein Tagen in Präsenz.
     
  • Die Entscheidung über die Abhaltung in Präsenz trifft die Sitzungsleitung nach Abstimmung mit den Sitzungsteilnehmer*innen. Dabei müssen auch die Belange von Angehörigen von Risikogruppen berücksichtigt werden. Die Sitzungsleitung hat Contact Tracing in Form der einfachen Rückverfolgbarkeit gemäß § 2a CoronaSchVO NRW und die Verfügbarkeit der Kontaktliste für vier Wochen sicherzustellen.

Zudem ist Folgendes zu beachten:

  • Bei Teilnahme an von Dritten organisierten und außerhalb der Räume der Universität durchgeführten Veranstaltungen gelten die Hygieneregeln des Veranstalters.

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Frequently Asked Questions