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Allgemeine Informationen

Erkrankung

Grundsätzlich ist bei Vorliegen von akut ansteckenden Erkrankungen davon abzusehen, in der Universität (Gelände und Gebäude) zu erscheinen. Alle Personen haben bei Verdacht auf eine Corona-Erkrankung nach telefonischer Anmeldung eine*n Arzt*in aufzusuchen.

Hausverbote zur Verringerung der Infektionsgefährdung

  1. Personen (Beschäftigte, Studierende, Gastwissenschaftler*innen und andere Gäste wie Angehörige oder Handwerker*innen von Fremdfirmen), bei denen eine Corona-Infektion besteht, dürfen die Universität zu Köln nicht betreten (Gelände und Gebäude), bis nachgewiesen ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist. Für sie besteht, aus gebotener Fürsorge zum Schutze Dritter, ein Hausverbot.
     
  2. Personen, die in engem Kontakt (Kategorie I des RKI) mit an dem neuartigen Virus erkrankten Personen standen oder noch stehen, weil sie z.B. diese pflegen, wird für die Dauer des engen Kontaktes und 14 Tage darüber hinaus ebenfalls ein Hausverbot für die Universität zu Köln (Gelände und Gebäude) ausgesprochen. Die nähere Bestimmung von Personen mit ‚engem Kontakt‘ (Kategorie I) gemäß RKI finden Sie hier:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html#doc13516162bodyText2
     
  3. Personen, die aus internationalen Risikogebieten gemäß Robert-Koch-Institut einreisen, dürfen die Universität zu Köln – unabhängig von der Dauer des Aufenthalts und davon, ob sie Symptome aufweisen – für 14 Tage nach Einreise nicht betreten. Für sie besteht ein Hausverbot für die Universität zu Köln (Gelände und Gebäude)

    Von diesem Hausverbot ausgenommen sind
    -    Studierende für die Ablegung studienbezogener Prüfungen,
    -    Bewerber*innen, die einer Einladung einer Berufungskommission folgen,
    -    andere Stellenbewerber*innen auf Einladung einer Auswahlkommission, soweit das Auswahlverfahren ein persönliches Erscheinen erforderlich macht
    ausschließlich und einmalig für diese Zwecke und wenn sie dem zuständigen Prüfungsamt bzw. der*m Berufungskommissionsvorsitzenden oder der*m Auswahlkommissionsvorsitzenden einen auf sie ausgestellten negativen Corona-Test in englischer oder deutscher Sprache vorlegen, der zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden ist. Der Test muss die Anforderungen zur Anerkennung als molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2b erfüllen (insbes.: PCR-Verfahren aus einem EU-Land oder auf der RKI-Seite ausgewiesenen Land).

    Für klinisch tätiges Personal bzw. Personal, das im Bereich der Krankenversorgung tätig ist, gelten weiterhin abweichend die Regelungen der Medizinischen Fakultät und/oder des Universitätsklinikums.

Hygiene- und Infektionsschutzregelungen für Veranstaltungen und Arbeiten in Präsenz

Präsenz an der Universität soll durch Homeoffice und digitale Lehrangebote soweit wie möglich reduziert werden. Für alle Präsenzveranstaltungen sowie das Arbeiten in Präsenz aus wichtigem Grund sind die folgenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen zu beachten: 

  • In allen von der UzK genutzten Gebäuden muss eine einfache Mund-/Nasebedeckung (sog. Alltagsmaske) getragen werden. Diese kann nur abgesetzt werden, wenn sich eine Person allein in einem Raum aufhält. Es wird dringend empfohlen, die Mund-/Nasebedeckung auf dem gesamten Campus (d.h. auch dem Außengelände) der UzK zu tragen.
     
  • Die allgemeinen Verhaltensregeln zum Infektionsschutz sind auch weiterhin zu beachten (z.B. Handhygiene, Nies- und Hustenetikette, Abstandsregeln).
     
  • Auf dem Campus der UzK ist ein Mindestabstand zwischen Personen von mind. 1,50 einzuhalten.
  • Räume für Präsenzveranstaltungen (insb. Prüfungen) werden grundsätzlich von Dezernat 5 für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement zertifiziert. Dabei wird auf die Einhaltung der Abstandsregelungen und die notwendige Belüftung geachtet.

  • Das Entstehen von Menschenansammlungen in und vor Gebäuden muss so weit wie möglich durch entsprechende Planung vermieden werden (z.B. durch Abstandsmarkierungen, Einlassregelungen, ...)

  • Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeit nicht im Homeoffice ausüben, soll in der Regel ein Einzelbüro oder ein Einzellabor angeboten werden.
    Falls eine Raumnutzung durch mehr als eine Person nicht vermieden werden kann, muss in Arbeitsräumen für jede Person eine Fläche von mind. 12,5 m² verfügbar sein und der genannte Mindestabstand gewährleistet sein. Bei dauerhafter Nutzung des Raumes durch mehr als eine Person soll der Abstand größer als der Mindestabstand sein. Die 12,5-m²-Regel gilt nicht für Laborräume. Hier ist der Mindestabstand jedoch ebenso zwingend einzuhalten, dies ist unter Beachtung der räumlichen Situation und der organisatorischen Abläufe durch geeignete Maßnahmen wie die Beschränkung der Personenzahl sicherzustellen.

    Mitarbeiter*innen, die in Situationen arbeiten, in denen der vorgeschriebene Mindestabstand nicht durchgehend einhaltbar ist, werden durch Abtrennungen geschützt.

  • Zur zeitlichen Entzerrung von Präsenzarbeiten sollen flexible Anwesenheitszeiten eingeführt werden (z.B. Schichtdienst) sowie personenscharfe Raumbelegungszeiten.

  • Die Ausstattung von Sanitäranlagen, die Reinigung und Desinfektion von Räumen und Oberflächen wird entsprechend der Schutz- und Hygienevorgaben des Robert-Koch-Instituts organisiert.

  • Bei jeder Präsenz an der Universität sind die behördlichen Regelungen zur Rückverfolgbarkeit (Contact Tracing) gemäß § 2a Coronaschutzverordnung einzuhalten. Dies bedeutet:
    Bei allen Präsenzprüfungen, Präsenzlehr- und -praxisveranstaltungen werden von allen anwesenden Personen (Studierende und Lehrende) die notwendigen Daten für eine evtl. Infektionsverfolgung (Name, Adresse, privater (ggf. zusätzlich dienstlicher) Rufnummer, Klausur, Datum und Zeitraum der Anwesenheit) erhoben und gespeichert. Diese Daten sind für vier Wochen von den Prüfungsleiter*innen bzw. den verantwortlichen Lehrenden vertraulich aufzubewahren und dann zu vernichten.

    Bei allen Gremiensitzungen oder anderen Zusammenkünften werden ebenso von allen anwesenden Personen die notwendigen Daten für eine evtl. Infektionsverfolgung (Name, Adresse, privater (ggf. zusätzlich dienstlicher) Rufnummer, Datum und Zeitraum der Sitzung/Zusammenkunft) erhoben und gespeichert. Diese Daten sind für vier Wochen von der Sitzungsleitung vertraulich aufzubewahren und dann zu vernichten.

    Treffen mehrere Personen, etwa während der Präsenzarbeit, außerhalb von Gremiensitzungen oder Zusammenkünften zusammen, haben diese in eigener Verantwortung für vier Wochen nach dem Zusammentreffen zu gewährleisten, dass im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen der unteren Gesundheitsbehörde mit Kontaktdaten benannt werden können; das gilt nicht, wenn für das Zusammentreffen gesetzlich Anonymität vorgesehen ist. In geeigneten Fällen können die Organisationseinheiten dies zentral organisieren. Im Zweifel sind persönliche Listen zu führen.

    Eine elektronische Datenspeicherung ist dabei nur mit Einwilligung der betroffenen Personen zulässig.

Ausführlich finden sich die Hygiene- und Infektionsschutzregelungen zusammen mit Leitlinien für die Umsetzung hier.

Veranstaltungen

Um die durch die Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen reduzierten Raumkapazitäten der Universität zu Köln für Präsenzprüfungen, Präsenzlehre sowie andere künftig dienstlich erforderliche Veranstaltungen vorzuhalten, können für andere Präsenzveranstaltungen (insb. solche mit externen Teilnehmer*innen, z.B. Konferenzen, Tagungen, Workshops) bis Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters (12.02.2021) keine Räume innerhalb der Universität zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt auch, wenn für Veranstaltungen in diesem Zeitraum bereits Räume gebucht wurden. Bereits in den Lehrräumen geplante Veranstaltungen sind als Präsenzveranstaltungen abzusagen oder außerhalb der Universität durchzuführen.
 

  • Für Gremiensitzungen gilt folgendes: Die gesetzlich vorgeschriebenen oder in Ordnungen verankerten Gremien (z. B. Senat, engere Fakultäten, Rektorat, Kommissionen, Personalräte) können in Präsenz tagen, wenn die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden und für eine etwaige Kontaktverfolgung die Anwesenheit erfasst wird. Das Rektorat rät dringend, dies nur zu tun, wenn es dafür zwingende Gründe gibt und ein alternatives, digitales oder telefonisches Format nicht möglich ist. Für alle anderen Zusammenkünfte und Versammlungen wird das Vorliegen wichtiger Gründe und das Fehlen alternativer Formate zur Voraussetzung für ein Tagen in Präsenz gemacht (und ist demnach auf Verlangen nachzuweisen); im Übrigen gilt das obige. In beiden Fällen müssen auch vermeidbare Risiken wie die Teilnahme von Zugehörigen einer Risikogruppen berücksichtigt werden.
     
  • Jede Führungskraft ist angehalten, interne Besprechungen und Teammeetings mit persönlicher Präsenz auf das absolut notwendige Mindestmaß zu beschränken und dabei die notwendigen Hygienemaßnahmen zu beachten. Bevorzugt sind digitale oder telefonische Formate zu nutzen.

Frequently Asked Questions