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ABGESAGT: pi-day - Internationaler Tag der Mathematik

14. März (Achtung: Veranstaltung ABGESAGT!)
 

Veranstalter:
Department Mathematik/Informatik

Ort:
Department Mathematik/Informatik der Universität zu Köln,
Weyertal 86-90,
50931 Köln
https://lageplan.uni-koeln.de/?search=Mathematik%2F#!162

Information:

BITTE BEACHTEN SIE:

Leider wird die Veranstaltung nicht wie geplant am 14. März 2020 stattfinden können. Aufgrund der aktuellen Sicherheitshinweise bezüglich Veranstaltungen aufgrund des neuartigen Corona-Virus wurde die Veranstaltung sicherheitshalber abgesagt.

Bereits seit mehreren Jahren wird der 14. März – in Anlehnung an die angloamerikanische  Datumsschreibweise 3/14, die ersten drei Ziffern der Zahl Pi - als Pi-Day in vielen Ländern begangen und war bislang der inoffizielle Tag der Mathematik.

Der 14. März ist nun im Rahmen der Generalkonferenz der UNESCO im November 2019 auch offiziell zum internationalen Tag der Mathematik erklärt worden. Hiermit soll die Schönheit der Mathematik sowie ihre Bedeutung in unserem alltäglichen Leben und in der Wissenschaft gefeiert werden.

Der erste offizielle internationale Tag der Mathematik findet am 14. März 2020 statt. Das Department Mathematik/Informatik der Universität zu Köln möchte aus diesem Anlass den Pi-Day mit den drei allgemeinverständlichen Vorträgen

  • „John Aubrey – Klatsch, Tratsch und Mathematik im England des 17. Jahrhunderts“
  • π, die magische Kreiszahl“
  • „Von Knöpfen und Kugeln, die nicht wegrollen können“

feiern und lädt hierzu alle Mathematikinteressierten und neugierigen Menschen ein.             

Aber was genau ist π?

Die Zahl Pi, für deren Notation in der Regel der griechische Buchstabe π verwendet wird, wird oftmals als das Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser eingeführt. Allerdings kann man π auch als die Fläche eines Kreises mit dem Radius 1 definieren.

π taucht jedoch auch in der Natur auf. So hat der Geologe Hans Henrik Stølum 1996 festgestellt, dass sich bei nicht begradigten Flüssen das Verhältnis der Länge eines Flusses und der Entfernung der Flussmündung zur Quelle im Mittel der Zahl π nähert, d.h. man kann die Länge eines Flusses näherungsweise angeben als π mal die Entfernung von der Quelle bis zur Mündung.

Die Zahl π hat die Menschen schon früh in ihrer Geschichte in den Bann gezogen. Bereits Archimedes (287-212 vor Chr.) hat diese „magische“ Zahl untersucht und auch im Alten Testament der Bibel (1. Buch der Könige, Kapitel 7, Vers 23) sowie im Talmud sind erste Näherungen für π zu finden. Durch das „Moskauer Papyrus“ aus dem Jahre 1850 v. Chr. und das sogenannte „Papyrus von Rhind“, das auf die Zeit von 1650–1550 vor Chr. datiert wird, sind Belege für erste Näherungen der Zahl π durch die Ägypter belegt.

Auch heute noch gibt es Menschen, die es sich mithilfe von Computern zu Ihrer Aufgabe gemacht haben, diese Zahl auf möglichst viele Nachkommastellen genau zu berechnen. So gibt es z.B. Internetseiten, auf denen man π bis auf die ersten 10.000.000 Stellen nachschlagen kann.

Weitere Informationen:
http://www.mi.uni-koeln.de/pi-day/