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Präventive Maßnahmen zur Verhinderung von Infektionen


Für alle Mitglieder der UzK

Frequently Asked Questions (FAQ)

Erkrankung
Grundsätzlich ist bei Vorliegen von akut ansteckenden Erkrankungen davon abzusehen, in der Universität (Gelände und Gebäude) zu erscheinen. Alle Personen haben bei Verdacht auf eine Corona-Erkrankung nach telefonischer Anmeldung eine*n Arzt*in aufzusuchen.

Hausverbote zur Verringerung der Infektionsgefährdung

  1. Personen (Beschäftigte, Studierende, Gastwissenschaftler*innen und andere Gäste wie Angehörige oder Handwerker*innen von Fremdfirmen), bei denen eine Corona-Infektion besteht, dürfen die Universität zu Köln nicht betreten (Gelände und Gebäude), bis nachgewiesen ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist. Für sie besteht, aus gebotener Fürsorge zum Schutze Dritter, ein Hausverbot.
  2. Pers‎onen, die aus dem Ausland einreisen, dürfen die Universität zu Köln – unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen - für 14 Tage nach Einreise nicht betreten. Für sie besteht ebenfalls ein Hausverbot für die Universität zu Köln (Gelände und Gebäude). Ausgenommen sind Mitarbeitende der Universität, die Grenzpendler*innen aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg sind. Beschäftigte, die in den Niederlanden wohnhaft sind, bittet die Universität, ihre Arbeitsleistung in Absprache mit ihren Vorgesetzten in Homeoffice zu erbringen und nicht an die Universität zu kommen. Für klinisch tätiges Personal bzw. Personal, das im Bereich der Krankenversorgung tätig ist, gelten abweichend die Regelungen der Medizinischen Fakultät und/oder des Universitätsklinikums.

  3. Personen, die in engem Kontakt (Kategorie I des RKI) mit an dem neuartigen Virus erkrankten Personen standen oder noch stehen, weil sie z.B. diese pflegen, wird für die Dauer des engen Kontaktes und 14 Tage darüber hinaus ebenfalls ein Hausverbot für die Universität zu Köln (Gelände und Gebäude) ausgesprochen. Die nähere Bestimmung von Personen mit ‚engem Kontakt‘ (Kategorie I) gemäß RKI finden Sie hier:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html#doc13516162bodyText2

Alle internen und externen Veranstaltungen werden bis auf weiteres abgesagt

  • Alle internen und externen Tagungen, Konferenzen und Vorträge sowie Fortbildungen, Führungen oder Vergleichbares finden nicht statt.
  • Gremiensitzungen finden weiterhin statt. Sie sollen jedoch nach Möglichkeit per Umlauf oder auf digitalem/ telefonischem Wege erfolgen. Präsenzsitzungen sollen nur bei dringlicher Notwendigkeit stattfinden. Dabei sind die notwendigen Hygienemaßnahmen einzuhalten.
  • Jede Führungskraft ist angehalten, interne Besprechungen und Teammeetings mit persönlicher Präsenz auf das absolut notwendige Mindestmaß zu beschränken und dabei die notwendigen Hygienemaßnahmen zu beachten. Bevorzugt sind digitale oder telefonische Formate zu nutzen.

 

Im Bereich Lehre und Studium

Frequently Asked Questions (FAQ)

Die für die nächsten Wochen angesetzten Präsenzprüfungstermine im Verantwortungsbereich der Universität werden zunächst bis zum 20. April 2020 mit sofortiger Wirkung abgesagt.

  • Prüfungen werden entweder nachgeholt oder durch geeignete, alternative Formate ersetzt.
  • Informationen hierzu sind über die Webseiten der Fakultäten erhältlich. Informationen werden für angemeldete Prüfungsteilnehmer*innen zudem ebenfalls baldmöglichst über die Smail-Accounts verschickt.
  • Abschlussarbeiten (Bachelor- und Master) sind ab sofort so weit wie möglich im Homeoffice durchzuführen. Der Fristablauf für die Abgabe aller Abschlussarbeiten ist für die Zeit ausgesetzt, in der nach aktuellem Stand gemäß dem Erlass des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Einschränkungen bestehen (16.3. bis 20.4.). Ein gesonderter Antrag an den Prüfungsausschuss ist nicht erforderlich. Die Abgabefrist der Arbeit verschiebt sich damit um fünf Wochen. Das neue Fristende wird den Studierenden vom Prüfungsamt mitgeteilt. Sollte die Arbeit trotz der Einschränkungen fertiggestellt werden können, ist natürlich eine frühere Abgabe möglich.

    Zudem gibt es die Möglichkeit des vereinfachten Rücktritts von der Prüfung für bereits angemeldete Abschlussarbeiten: Ein Rücktritt kann ohne Angaben von Gründen spätestens bis zum 19.04.2020 (Mitternacht, 24:00 Uhr) per E-Mail an das Prüfungsamt und die Prüfenden erfolgen und zählt nicht als Prüfungsversuch. Es sind sowohl das Prüfungsamt als auch die Prüfenden zu informieren.
    Studierende, die durch die ergriffenen Maßnahmen darüber hinaus Probleme bei der Fertigstellung ihrer Abschlussarbeiten haben, wenden sich für Lösungen an die zuständigen Prüfungsämter/-ausschüsse.

    Für alle anderen Prüfungsformen, deren Abgabefrist oder Prüfungsdatum in diesen Zeitraum fällt, erarbeiten die Fakultäten bzw. die Prüfungsausschüsse unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Corona bedingten Restriktionen studiengangspezifische Lösungen. Nähere Informationen erhalten die Studierenden beim Prüfungsamt.
     

  • Die Fakultäten werden gebeten, die Abgabefristen für Hausarbeiten ggfs. zu verlängern oder eine rein digitale Abgabe zu ermöglichen.
  • Härtefalllösungen erfolgen durch die zuständigen Stellen der Fakultäten.
  • Staatsexamensprüfungen sind nicht Gegenstand dieser Entscheidung, da sie der Aufsicht der staatlichen Prüfungsämter unterliegen.
  • Auf Grund der besonderen Situation kann die Pfingstwoche (1.-5. Juni 2020) für das Nachholen von ausgefallenen Präsenzlehrveranstaltungen und –prüfungen genutzt werden. Einzelheiten regeln die Fakultäten.

Sämtliche Präsenzveranstaltungen der Lehre an der Universität werden zunächst bis zum 20. April 2020 mit sofortiger Wirkung abgesagt.

  • Präsenzlehrveranstaltungen werden grundsätzlich unterbrochen bzw. verschoben, sofern sie nicht online weitergeführt werden können.
  • Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 können als Online-Formate oder mit elektronisch zur Verfügung gestellten Materialien bereits ab dem 6. April 2020 beginnen. Die entsprechenden Informationen finden Studierende auf den Seiten der Fakultäten, Departments  und Instituten. Wir bitten zudem Studierende regelmäßig ihren smail-Account für Informationen zu prüfen.
  • Informationen sind über die Webseiten der Fakultäten erhältlich.

Der Präsenzbetrieb in Bibliotheken und weiteren Einrichtungen wird ab dem 16. März bis zunächst zum 20. April 2020 für Nutzer*innen und Nutzer eingestellt.

  • In der Universitäts- und Stadtbibliothek als auch den dezentralen Bibliotheken ist ab sofort kein Präsenzbetrieb mehr möglich.
  • Die Fakultäten werden sich bemühen, dringend benötigte Literatur zugänglich zu machen. Bei der Aufgabenstellung von schriftlichen Prüfungsarbeiten soll die Schließung der Bibliotheken berücksichtigt werden.

Die Präsenzberatung in Beratungseinrichtungen wird ab dem 16. März bis zunächst zum 20. April 2020 eingestellt.

  • Sämtliche Beratungsleistungen durch Einrichtungen der Universität erfolgen bevorzugt per Email, oder ggf. telefonisch. Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der beratenden Einrichtungen.

Postalische Einschreibung zum Sommersemester

  • Die Einschreibung zum Sommersemester 2020 erfolgt nur noch postalisch per Schreiben an das Studierendensekretariat. Internationale Studierende schreiben sich wie gehabt digital ein. Die erforderlichen Dokumente können als Kopien eingereicht werden, die durch öffentlich-rechtliche Körperschaften beglaubigt wurden.

Wechsel von Bachelor zu Master zum Sommersemester

  • Sofern Sie aufgrund der Verschiebung des Termins Ihrer letzten Prüfungsleistung erst im Sommersemester den Bachelor-Abschluss ablegen können: Bitte melden Sie sich hierzu beim Studierendensekretariat per Mail (studsekSpamProtectionverw.uni-koeln.de), dass Sie auch im Sommer noch für den Bachelor eingeschrieben sein müssen. Wir schreiben Sie dann zunächst parallel für den bisherigen Bachelor und den angestrebten Master ein. Informieren Sie in diesem Falle nach Ablegen der letzten Prüfungsleistungen das Studierendensekretariat, damit Ihr Bachelor-Studiengang geschlossen werden kann.
    Bei allen Fragen und Problemen rund um die Themen Ein- und Umschreibung, Beurlaubung und Rückmeldung hilft das Studierendensekretariat weiter.

Informationen der Fakultäten

Damit Studierenden bei Prüfungen kein Nachteil entsteht, bieten die Fakultäten insbesondere für Studierende unmittelbar vor dem Studienabschluss und für andere Härtefälle alternative Prüfungsformate und Einzelprüfungen vor dem 20. April 2020 an. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Fakultäten und des ZfL:

 

Im Bereich der Beschäftigten

Frequently Asked Questions (FAQ)

Es werden keine Dienstreisen und Exkursionen mehr genehmigt, bereits bewilligte sind widerrufen

  • Die Universitätsleitung genehmigt bis auf weiteres keine Dienstreisen mehr. Ausnahmen sind nur im Einzelfall nach Darlegung einer unabwendbaren Notwendigkeit möglich, Anträge hierzu sind über den Dienstvorgesetzten an Rektor und Kanzler zu richten. Gleiches gilt für Exkursionen.

  • Die bestehende Delegation des Genehmigungsrechts für Dienstreisen auf die Dezentrale bzw. die direkten Führungskräfte ist hiermit für alle Reiseziele (Ausland wie Inland) widerrufen. Darüber hinaus sind hiermit bereits erteilte Genehmigungen für Reisen bis auf weiteres widerrufen.

  • Informationen der Reisekostenstelle

    Für das Personal, das in der Krankenversorgung tätig ist, gelten die Regelungen des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät.

Führungskräfte sollen verstärkt Homeoffice ermöglichen

  • Die Arbeit von zuhause ist ab sofort und bis auf weiteres als Regelfall anzusehen. Präsenzarbeit an der Universität ist nur noch bei zwingender Notwendigkeit möglich und muss auf wichtige dienstliche Gründe zurückgeführt werden, etwa weil die sachgemäße Erledigung wichtiger dienstlicher Aufgaben zwingend eine persönliche Anwesenheit erfordert. Die Umsetzung dieser  Maßnahmen und die Identifikation der wichtigen dienstlichen Gründe obliegen der Führungskraft.

  • Jede Führungskraft ist dabei verpflichtet, den Grundbetrieb der jeweiligen Einheit weiterhin zu gewährleisten. Dies betrifft etwa die regelmäßige Durchsicht der Post, die Freigabe von Rechnungen  und die Bearbeitung von unaufschiebbaren Personalvorgängen, einschließlich der Beihilfesachbearbeitung.

  • Für jene Mitarbeitende, die aus wichtigen dienstlichen Gründen weiterhin notwendig im Präsenzbetrieb an der Universität arbeiten, muss die Führungskraft mit geeigneten Maßnahmen potentiellen persönlichen Kontakt minimieren. Dies kann beispielsweise geschehen, indem Einzelbüros als Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden oder die Mitarbeitenden ihre Arbeitsstätte nur zu zeitlich versetzten Schichten oder nur an einzelnen Tagen aufsuchen. Rücksprachen zwischen Mitarbeitenden sollen auch bei Präsenz an der Arbeitsstätte ausschließlich telefonisch oder per Email erfolgen.

  • Hinweis für die Zentralverwaltung: Die Telearbeitsregelungen der Zentralverwaltung (und angeschlossenen Bereiche) regeln nicht die Home Office-Arbeit für die aktuell erforderlichen Bedarfe. Daher sind diese hier nicht einschlägig.

  • Folgende Sonderregelungen gelten:

    • Für Personen mit einem Lebensalter von über 60 Jahren, für Personen mit Vorerkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen, für Personen mit unterdrücktem Immunsystem sowie für Personen mit einer Schwerbehinderung bzw. einer Gleichstellung mit einer Schwerbehinderung besteht gemäß Robert-Koch-Institut ein erhöhtes Risiko. Zum Schutz dieser besonders gefährdeten Personen ist auf Wunsch des/der Beschäftigten durch die Führungskraft grundsätzlich Home-Office zu ermöglichen,  sofern dem nicht sehr dringende dienstliche Belange entgegenstehen.
    • Besteht indirekt ein erhöhtes Risiko im Umfeld der oder des Beschäftigten, etwa, weil sie/er eine Person pflegt, für die die obigen Risikofaktoren zutreffen, wird Führungskräften dringend empfohlen, flexible Lösungen zu ermöglichen.
    • Für das Personal, das in der Krankenversorgung tätig ist, gelten die Regelungen des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät.
       

Kommunikation und Informationen

  • Die Universitätsleitung und die Fakultäten werden die weitere Entwicklung intensiv beobachten und informieren regelmäßig über diese Website. Die hier veröffentlichten Vorgaben und Maßnahmen können sich angesichts der rasanten Entwicklung jederzeit verändern. Alle Mitglieder und Angehörige der Universität sind aufgefordert, sich hier regelmäßig (täglich) zu informieren.
     
  • Weitergehende und spezifische Informationen werden auf den Seiten der Fakultäten und zuständigen Einrichtungen veröffentlicht und auf der zentralen Seite verlinkt.